Ausgewaehlt, arrangiert und kommentiert von Franz Krahberger


Am 25.September 1950 schreibt Marcel Prawy an den Schweizer Dirigenten, Gruender des Basler Kammerorchesters und des Collegium Musicum in Zuerich, Paul Sacher, einem einflussreichen Maezen
neuerer Musik:
Sehr verehrter Professor Sacher,
Ich war in den letzten drei Jahren hindurch Filmoffizier der amerikanischen Militärregierung für Oesterreich,
und habe mich vor einigen Monaten selbststaendig gemacht um Kurzfilme fuer Television und Musikaufnahmen
fuer Schallplatten in Zusammenarbeit mit amerikanischen Firmen durchzufuehren.
Ich bin Europa Direktor der grossen, neuen amerikanischen Firma "Remington Records", welche das grosse
Projekt unternimmt, den gesamten Meisterwerken der klassischen und romantischen Musikliteratur in
Volksausgaben in hoechster Qualitaet, neuen Kreisen des internationalen Publikums zu erschliessen.
In unserem ersten Jahr hatten wir einen ganz bedeutenden Erfolg mit unseren Aufnahmen: wir brachten
George Enesco in einem eigenen Album, Bela Bartok als Interpret seiner eigenen Kompositionen, Giuseppe de Luca in einem Arienalbum, Walther Schneiderhan in Mendelssohn`s Violinkonzert und Beethoven Sonaten, Giovanni Martinelli und Karin Branzell in Arien und Liedern, Andor Foldes in einem Klavieralbum,
Robert Stolz als Dirgent seiner eigenen Werke, Jan Kiepura in der "Lustigen Witwe" und Opernarien,
sowie Oscar Straus als Dirigent symphonischer Wiener Musik.
Unser symphonisches Programm war bis jetzt zum Grossteil auf Amerika abgestimmt und wir haben soeben
eine Serie von grossen Symphonien unter der Leitung amerikanischer Dirigenten, wie zum Beispiel des hervorragenden Dirigenten Mr. H. Arthur Brown (Chef der Symphonie in Tulsa, Oklahoma)
fertiggestellt.
Ich moechte jedoch gerne auch einige starke Dirigentenpersoenlichkeiten Europas praesentieren und
waere sehr gluecklich wenn sie zustimmen wuerde, fuer uns zu dirigieren.
Wir haben einen exklusiven Vertrag mit dem Salzburger Mozarteumsorchester und dem Wiener
Tonkünstlerorchester. Wir haben auch einen exklusiven Vertrag mit der einzigen in Wien zur
Verfuegung stehenden Grammaphontechnik von internationaler Qualitaet und dem besten Tonmeister.
Wir freuen uns, dass deshalb unsere Aufnahmen kuenstlerisch und technisch so hervorragend geworden sind.
Werke die mich besonders interessieren, waeren Brahms die 4., Mendelssohn italienische Symphonie,
Tschaikowsky 4., Schubert grosse C-Dur Symphonie.
Da ich mich besonders freuen wuerde, sie als Gast zu haben, wuerde ich auch gerne andere Vorschlaege
von Ihnen entgegennehmen.
Ich glaube, dass ich Ihnen versprechen kann, dass Sie von unserer Zusammenarbeit in Wien und in
Salzburg eine grosse kuenstlerische Befriedigung davon tragen werden und dass Sie auch fuer Ihre Kunst neue
Kreise erschliessen werden.
Der Hinweis auf seine militaerische Taetigkeit findet sich in fast allen Briefen Prawys aus jener Zeit an
Dirigenten, SaengerInnen, Orchester, Rundfunkstationen etc. Man koennte sagen, er zeigt deutlich, wer hinter
ihm steht bzw. gestanden hat.
Die Zensurstelle der US-Militaerregierung, geleitet von Ernst Haeusserman, dem nachmaligen Burgtheaterdirektor, war fuer heimische Kuenstler von grosser Bedeutung.
Saemtliche Filme wurden da geprueft, Anlehnungen an das NS-Regime herausgeschnitten.
Inhaltlich untragbare Filme wurden fuer Auffuehrungen nicht zugelassen.
Viele der Buehnen- und Tonkuenstler hatten nach dem Krieg bedingt durch ihre Kollaboration mit dem
NS-Regime Auftrittsverbote. Zbsp. Karl Boehm, Marika Roekk und Herbert von Karajan mussten von jeder der vier Besatzungsmaechte eine Aufhebung ihres Berufsverbotes erlangen.
Herbert von Karajan, der diese Erlaubnis spaet bekommen hat, erfreute sich allergroesster Wertschaetzung
seitens Prawy, wie eine Grussadresse aus dem Anfang der 50 er Jahre zeigt.
Prawys Rekurs auf seine militaerische Taetigkeit hat also gute wie wirksame Gruende. Einerseits
war er einer der Maenner, zustaendig fuer die Persilscheine und andererseits einflussreich im Bereich im Netz der kulturellen Nachkriegsaktivitaeten unter amerikanischem Overhead. Dass dieser Rekurs auf den amerikanischen Hintergrund manchmal auf Widerstand getroffen ist, zeigt ein Brief des Theater Verlags Eirich, gez. von Franz (Garado). Er sah sich sich offensichtlich von einem Mitarbeiter Prawys unter Druck gesetzt
Zu Beginn der 50 er Jahre beginnt sich Prawy aus dem militaerischen Dienst zu loesen. Zu allererst
bewirbt er sich bei den von der Metropolitan Opera Guild in New York herausgegebenen Opera News als Korrespondent und liefert offensichtlich regelmaessig Beitraege. Er kann sich auf exzellente Verbindungen und die Erfahrungen verlassen, die er in seinen ersten Jahren im amerikanischen Exil als Sekretaer von Jan Kiepura und in seinen Taetigkeiten in den Information Branches der US-Army im Wien der Nachkriegsjahre gesammelt hat.
Prawy gruendet eine Produktionsfirma und eine Kuenstleragentur mit Sitz in der Kolingasse im neunten
Wiener Bezirk. Auf seinem Briefkopf steht Producer of Recorded Music and Short Films, Correspondent
for Opera News, published by The Metropolitan Opera Guild New York und Formerly Information Service Branches der United States Forces in Austria.
Das Briefpapier weist eine Reihe von erfolgreichen Dirigenten, Komponisten und SaengerInnen sowohl
der Metropolitan Opera wie der Wiener Staatsoper aus, ebenso prominente Pianisten und Geiger.
Prawy legt einen fulminanten Auftritt als Musikunternehmer und Impressario hin und sucht Kontakte zu US- Record Labels und US-Rundfunkstationen, auch zu Radio Free Europe. Er tritt mit anderen europaeischen
Schallplatten Verlagen in Kontakt. Die einzige tatsaechlich effektive Geschaeftsverbindung scheint jedoch die zu Remington Records Music for Millions von Don Gabor in New York gewesen zu sein.
Eine Mitteilung seines mit Prawys Schwester in Denver lebenden Schwager John London wirkt desillusionierend. Prawys
Produkte finden entweder gar nicht in den US-Schallplattenladen oder der Verkauf ist marginal.
Andererseits belegen die Rechnungen der Wiener Symphoniker Tonaufnahme Ges.m.b.H Symphonia und
der Wiener Niederlassung von Telefunken eine rege Aufnahmetaetigkeit mit dem Niederoesterreichischen Tonkuenstlerorchester unter der geschaeftlichen Leitung von Erwin Czeppe.
Umfangreiche Einspielungen aus der klassischen Sinfonischen wie aus der Operetten Literatur im Mozartsaal der Konzerthausgesellschaft und im Brahmssaal des Wiener Musikvereins werden in den Jahren von 1950 bis 1952 getaetigt. Prawy konnte also unter ausgezeichneten Produktionsbedingungen arbeiten.
Ob Prawy all diese Aufnahmen an Rundfunkstationen verkaufen konnte, laesst sich aus dem vorliegenden
Material nicht erkennen. Moeglich, dass er sich ein Fundus fuer weiteres zugelegt hat. Die gemeinsame
Geschaeftstaetigkeit mit Remington Records beginnt 1950 und endet 1953. 1955 wollte man diese wieder aufnehmen, doch Prawy sich
laengst den Weg in das grosse Staatstheater geebnet.
Eine tatsaechliche Einschaetzung des Geschaeftsvolumens dieser Zeit wird es ohnehin nie geben koennen,
da Prawy in den Besatzungsjahren weder in Oesterreich noch in Deutschland Steuern bezahlen musste,
und damit jegliche umfassende Geschaeftsbilanz hinfaellig und auch nicht vorhanden ist.
Auffaellig ist ebenso, dass Prawy seiner privaten Geschaeftstaetigkeit keine Dauer verliehen hat. 1955 trat
er auf Entscheidung von Ernst Marboe, dem ministeriellen Verantwortlichen fuer die Bundestheater, den Posten
eines Chefdramaturgen in der Wiener Volksoper unter der Direktion von Franz Salmhofer an.
Es ist auf einen wesentlichen Unterschied hinzuweisen. Information Service Branches, als deren
ehemaliger Mitarbeiter sich Prawy im obig erwaehnten Briefkopf ausweist, unterscheiden sich
wesentlich vom zivilen Zweig The Foreign Services oft the United States of America, denen meist in
befreiten und besetzten, spaeter befreundeten Gebieten die Amerika Haeuser unterstehen.
Information Service Branches dienten gezielter Propaganda und der sorgfaeltigen Beobachtung gegnerischer Aktivitaeten, sie dienten der Entnazifizierung ebenso wie der Bekaempfung des Kommunismus.
Das ehemalige Nazis regelmaessig als zuverlaessige Antikommunisten in die Dienste der USA genommen worden sind, mag auch erklaeren, warum Marcel Prawy in spaeten Jahren keinerlei Beruehrungsaengste gegenueber der Neuen Rechten zeigte. Ein Interview mit der einschlaegigen Zeitschrift AULA macht dies in
bestuerzender Weise erahnen.
Die amerikanischen Kulturaktivitaeten in den besetzten deutschsprachigen
Gebieten Deutschland und Oesterreich standen grundsaetzlich unter der Leitung und Beobachtung der CIA,
wie Francis Stonor Saunders in ihrem Buch Wer die Zeche zahlt Die CIA und die Kultur im Kalten Krieg
eindrucksvoll darstellt wie plausibel belegt.
CIA Kontakte sind im Fall von Prawy nicht erkennbar, ebensowenig eine grosse Naehe zum Kongress fuer Freiheit, abgesehen
von einem Brief, wahrscheinlich 1959 verfasst an Salvador de Maderiaga, der nach dem Tod Benedetto Croces
dessen Stelle im Vorstand des Kongresses eingenommen hat.
1957 wird Prawy von der American Guild of Musical Artists anlaesslich des 20th Jahrestages der Gruendung zu einer Conference im Hotel Roosevelt
in New York eingeladen. Die AGMA verband sich von Anbeginn an mit den Associated Actors and Artists of America AAAA, einer Teilorgansiation
des AFL CIO, des amerikanischen Dachverbandes der Gewerkschaften. President dioser Gewerkschaft war damals George Meaney, ein
Antikommunist in Hard Core Manier.
In allen wesentlichen Dokumentationen, die in den letzten Jahren von deutschen TV Sendern ausgestrahlt worden sind, wird die AFL CIO
als die Organisation bezeichnet, ueber deren Konten die CIA politische und kulturelle Einrichtungen wie einzelne Personen in Westeuropa finanzierte,
und im Gegenzug ein klares antikommuinistisches Bekenntnis wie effektive Handlungen einforderte. Auch der Kongress fuer Freiheit
hat sein Geld via AFL CIO erhalten.
Prawys Kontakte duerften ueber die militaerische Schienen gelaufen sein, die sich dann langsam den
zivilen Zweigen angenaehert haben, bzw durch diese ersetzt worden sind.
Prawy hatte offensichtlich auch ausgezeichnete Kontakte ins State Department und zum Senat, wie zu Senator Fulbright, wie ein Dankschreiben des Senators deutlich macht.
Tatsaechlich hat sich Marcel Horace Frydman Prawy beim Office of War 1942, beim State Department und Office of Censorship 1943 um eine Anstellung beworben.
Diese Ansinnen wurden fuer erste abschlaegig beantwortet.
Doch bereits sein Staatsbuergerschaftsnachweis vom 2.11.1943 weist ihn als Angehoerigen der
US-Army aus. Seine Adresse ist diesmal nicht mehr privat, sondern The 2nd. Tng. Bn in Camp
Ritchie im State Maryland, Washington Countie. Dieses Camp ist bekannt als Ausbildungslager
fuer Spezialisten im militaerischen vedeckten Nachrichtenwesen.
Grundsaetzlich moechte ich mit einem Missverstaendnis aufrauemen. Die Analyse des kulturellen Netzes
der Nachkriegszeit, dass vor allem in Deutschland und Oesterreich unter dem Einfluss der USA gestanden
hat, faellt deswegen so schwer, weil diese Taetigkeit der kultuerellen Umerziehung (Reeducation) und Gestaltung unter der Aufsicht militaerischer Dienste und im weiteren der CIA gestanden hat.
Allgemein sieht man Geheimdienste in dunkle Machenschaften verquickt bzw. denkt man an das erotische
Heldenleben etwa eines James Bond. Damit will man eigentlich nichts zu tun haben bzw. ist eine praktisch
wenig vorstellbare Ebene, die eigentlich ins Unterhaltungskino passt.
Die kulturellen Taetigkeiten in der Nachkriegs- und Wiederaufbauzeit waren jedoch keineswegs geheimdienstlicher Natur, sondern dienten der weitgehend offenen Gestaltung des kulturellen Lebens und der
Vorbereitung einer umfassenden Amerikanisierung, die letztendlich im Zuge des Kalten Kriegspolitik
den westlich orientierten Teil Europa erfasste. Dazu zaehlte auch das neutrale Oesterreich.
Zweifellos kam es im Zuge der Kalten Kriegspolitik zu ideologischen Auseinandersetzungen der
kapitalistisch freiheitlichen und kommunistisch sozialistischen Positionen, die zu heftigen Fehden
und stillen Berufs-und Auftrittsverboten und wuesten Denunzierungen, wer denn nun als
Kommunist einzustufen waere, geraten konnten, die vor allem den Konformismus foerderten.
Von solch Differenzen und Konflikten hat sich Marcel Prawy meist fern gehalten. Er war und blieb
ein Opernenthusiast, zweifellos einer der groessten Kenner dieser Kunstgattung im 20.Jahrhundert
an einem der besten Opernhaeuser der Welt, der Wiener Oper.
Prawy scheint im wesentlichen ein unpolitischer Mensch gewesen zu sein . Er machte sich stark fuer die traditionelle Oper und fuer den Siegeszug des amerikanischen Musicals in Europa.
Nur einmal, im vorgeschrittenen Alter verdammte er Hans Weigel oeffentlich anlaesslich einer Opernmatinee,
weil dieser sich erlaubt hatte, Richard Wagner als einen Vorlauefer der Nazis zu bezeichnen. In diesem Fall
wollen wir Weigel recht geben.
Prawy war ein guter Organisator und Manager, ein eloquenter Moderator und ein grosser Erzaehler der
Geschichte der Oper im Weltmasstab. Aber er war auch ein Showman. So brachte er von einer Konzeitreise
aus China ein Mao Kapperl mit, mit einem offiziellen chinesischen Stempel auf der Innenseite und einen
Stempel mit dem Schriftzug Marcel Prawy. Ein Bekannter von mir hat es auf dem Kuenstlerflohmarkt des
Kuenstlerheimes Baden bei Wien erworben und es mir verehrt.
Ich habe im weiteren fuer die Dokumente Briefe ausgewaehlt, die den Kontakt Prawys zu amerikanischen
Einrichtungen belegen. Abgesehen von den Bewerbungen bei einschlaegigen Einrichtungen waehrend
der Kriegszeit, die aber abschlaegig beschieden worden sind, gibt es keinen Hinweis auf geheimdienstliche
Taetigkeiten, aber sehr viele konkrete Hinweise auf umfassende Taetigkeiten im US- Cultur Networking der
Nachkriegs und Besatzungszeit, das von der CIA im Overhead kontrolliert und gestaltet worden ist.
Die Inhalte sind weder militaerisch, noch politisch und schon gar nicht machtpolitisch von wirklichem Interesse.
Sie betreffen das Musikgeschaeft und den Umgang mit neuen kulturellen Absichten und Perspektiven.
Gleichzeitig machen die vorliegenden Briefe das engmaschige und bestens organisierte kulturelle
Geflecht der USA im deutschen und weiteren europaeischen Sprachraum deutlich.
Konkret geht es allgemein, nicht allein auf das vorliegende Konvolut bezogen, unter anderem um die Einbeziehung der Neuen elektrischen Medien, der Schallplatte, der Magnetaufzeichnung, des Rundfunks als Distributor und Prawy ahnt im weiteren bereits Macht und Einfluss des Fernsehens.
Viele der Strukturen in Zusammenarbeit von Staatstheater und oeffentlichem
Rundfunk, von Opernbuehne und Schallplatenindustrie, wie sie Karajan mit den Philharmonikern
aus Wien und aus Berlin gemeinsam mit der Deutschen Grammaphon zum maximalen geschaeftlichen
Erfolg fuehrte, wurden von Prawy bereits in den 50 er Jahren gelegt. Er wusste um die Macht und
die Moeglichkeiten der Neuen elektronischen Massenmedien, die ueber den an sich schmalen
Buehnenradius weit hinausreichen. Prawy hat wesentlich mitgeholfen, aus einem elitaeren Medium
eines zu machen, dass auch die Massen erreicht.
Und er hat dies durchaus im Einverstaendnis mit seinen amerikanischen Freunden und deren Unterstuetzung
getan. Prawy ist ein wesentlicher Exponent der Amerikanisierung Europas, insbesondere des
deutschsprachigen Raumes, gewesen. Es ging vielmehr um die Durchsetzung des US-Musicals in
Europa als umgekehrt den Export der Operette in die USA. Und diese Aufgabe hat Marcel Prawy zur
vollen Zufriedenheit seiner amerikanischen Partner erfuellt.
Die Einbindung von Intellektuellen, Kuenstlern, Schriftstellern, Journalisten und Kulturmachern
in Regierungsprojekte und militaerische Aufgaben ist in der Roosevelt Administration nichts ungewoehnliches.
Derartige Kooperationen wurden bereits in Farm Security Administration, ueber die den
AmerikanerInnen der fuer die notleidenden agraischen Laendern der USA der New Deal nahe gebracht worden ist, erfolgreich eingesetzt.
Als weiteres Beispiel sei an Herbert Marcuse erinnert, der waehrend des Krieges in der Abteilung fuer psychologische Kriegsfuehrung des von Vannevar Bush (As we may think) geleiteten Office of Scientific Research and Development (OSRD) arbeitete. Das OSRD beschaeftigt waehrend World War II. ueber 6000 Mitarbeiter aus allen Wissenssparten. Das OSDR koordinierte allen noetigen militaerischen Forschungsprogramme und unterstand direkt dem Presidenten Franklin Delano Roosevelt.

United States of America Office of War Information
16.11.1942

The Office of Censorship - The Cable and Radio Censor
24.3.1943

Departement of State Washington
8.5.1943

Marcel Horace Frydman Prawys Nachweis der US-Staatsbuergerschaft vom 2.11.1943

Prawy an Metropolitan Opera Guild
21.10.1949

Capitol Records, Inc.
16.1.1950

Prawy an den Consul General of the United States, Zurich, Switzerland
31.7.1950

Prawy an Ernst Haeusserman, Film Control Officer, I.S.B. Film Section
16.10.1950

Metropolitan Opera Guild
13.1.1950

Prawy an Ernst Haeusserman, Film Control Officer, I.S.B. Film Section
2.2..1951

Prawy an Ernst Haeusserman, privat
28.7.1951

Office of the U.S. High Commissioner for Austria, Public Affairs Divsion
5.11.1951

Helios Film
23.10.1951


Prawy an Radio Free Europe Munich
29.3.1951

Radio Free Europe, National Comittee for a free Europe, Inc.
14.4.1951

Prawy an Radio Free Europe New York
29.3.1951

Radio Free Europe, National Comittee for a free Europe, Inc.
24.12.1951

Metropolitan Opera New York
27.12.1951

Arbeitszeugnis fuer Heinz Brabec
12.2.1951

An das Finanzamt Wien IX
23.11.1951

Mitteilung des Schwagers von Marcel Prawy
23.12.1951

The New York Times
23.1.1952

Public Affairs Division Salzburg
30.7.1952

Department of States Washington
16.5.1952


Good Neighbour Commission of Texas
5.4.1952

Opera News
13.11.1952

United States Senate, Comitee for foreign Relations
Senator Fulbright bedankt sich
29..1953
Telegramme Ernst Hauesserman
19. und 30.6.1953
High Commissioner and United States Ambassador to Germany from 1953 to 1957
Ein guter Freund von Vannevar Bush, Leiter des OSRD
Protestschreiben des Theaterverlages Eirich an Marcel Prawy
26.1.1953
Beschwerde der GRAMOLA ueber mangelnde Qualitaet der Remington Erzeugnisse und die zu hohen Preise
30.3.1953
Marcel Prawys Agentur
20.2..1953

United States Information Services Florenz
10.11.1953
USINFO.STATE.GOV

Prawy an das Departement of State
5.2.1953

Record Corporation of New England
14.1.1954
Hrsgb. Rudolf A. Bruil

The foreign Service of the United States of America Vienna
24.3.1954

Rias Berlin, Eine freie Stimme der freien Welt
31.3.1954

United Press Assosciation Vienna
11.1.1955

An den Direktor des Theaters in der Josefstadt
7.3.1955

The Foreign Service of the United States of America, Munich Consular District
18.3.1955

The United States Information Service, Amerikahaus Graz
30.3.1955

The United States Information Service, American Embassy Vienna I
15.2.1956

The United States Information Service, American Embassy Vienna II
15.2.1956

Der Widerspenstigen Zaehmung

Salvador de Maderiaga
16.1.1959
Kongress fuer kulturelle Freiheit

Radiosection U.S.I.S. Wien
4.4.1956



Marcel Prawys Geschaefte mit Rundfunkstationen

American Guild of Muiscal Artists AGMA

AFL CIO, AAAA, AGMA and George Meaney



Die Dramaturgische Gesellschaft eV. Berlin
Sechste Dramaturgentagung 1958 Muenchen


Prawy wird Chefdramaturg der Wiener Volksoper

Ergebenheitsadresse von Marcel Prawy an Herbert von Karajan
2.4.1957

Prawy an die U.S.I.A.
29.11.1972

Embassy of the United States of America Vienna
kein konkretes Datum



Goodwill Tour in den USA mit der k.u.k. Deutschmeister Kapelle unter der Leitung von Julius Hermann, 1962
Konzept und Organisation Marcel Prawy
Ehrenschutz Bundeskanzler Dr.Alfons Gorbach
Der Puerggschafter


Mit freundlichem Dank an die Wissenschaftsfoerderung der Kulturabteilung MA 7 der Gemeinde Wien
Franz Krahberger; Die Puerggschaft
Kulturpolitik des Kalten Krieges
Franz Krahberger; The Masterminds
Saunders, Frances Stonor: Wer die Zeche zahlt....
Der CIA und die Kultur im Kalten Krieg

Wagnleitner, Reinhold; Coca Colonisation
Germanistik - eine befangene Wissenschaft
Siehe den Haueserman Kindermann Deal