+© & ® ELECTRONIC JOURNAL LITERATUR PRIMAER ISSN 1026-0293
Herausgegeben von Franz Krahberger
Beiträge, die nicht aus dem Keyboard des Herausgebers stammen, werden namentlich gezeichnet.
Das Electronic Journal Literatur Primaer und sein Herausgeber beruft sich auf die in der Verfassung verankerte Freiheit der Kunst, der freien
Meinungsauesserung sowie der freien Berichterstattung. Wir beachten die Sorgfaltspflicht, die fuer sachlich und an Fakten orientierte Literatur ebenso wie fuer ernstzunehmenden Journalismus verpflichtend ist. Wir bestehen auf das jeweils noetige Mass an Kritik und flexibler Kreativitaet. Wir werden das weiterhin so halten.
Ab 1.August 2010 Foto Collagen unter dem Titel no comment news im news flush je nach Anlass.
Franz Krahberger




















DAS ENDE DER GROSSEN STAATEN - Hier geht es um WENIGER STAAT - "1m2" / Inspiriert durch den Dokumentarfilm von Paul Poet über Mikro Nationen "Empire Me - Der Staat bin ich" ("L´état c´est moi") und die Leidenschaft zu Utopien, Freude an Spontaneität, gegen die saisonale Trägheit, Fragen wie - sind nicht alle ein bisschen an politischem Ungehorsam interessiert? - und wollen wir nicht alle ein bisschen dem passiven sich-regieren-lassen entrinnen? - wie politisiert man? - wie viel Spaß könnte es machen? - wie viel Macht bringt es? - ist Handlungsfreiheit Verbrechen? - wann ist es Verrat? / Politik zum Selbermachen und mitdenken:
Fazit: 1m2 Staat / Dem "status" (Zustand) ergeben ist das Staatsgebiet als bestimmbarer, abgrenzbarer Ausschnitt der Erdoberfläche, das Erdinnere darunter, der Luftraum darüber und der Wunsch nach zentraler Lage. Die Wahl fiel auf den winterlich stillgelegten Brunnen im Resselpark am Karlsplatz. / Die jungen Staaten, manche von Wind und Wetter geschützt im "Hohen Haus" - das mobile Clo von Quickie. / WENIGER STAAT, oder? / Künstler erarbeiteten Ihre Verfassungen oder Manifeste, ihre offenen oder geschlossenen Staaten, Countries, Freizonen, Vereinigten Plagiate, Freistaaten, Föderationen und Imperien.
" Prunken ist erquicklich. Fragen nach dem Sinn sind sofort zu unterbinden. Alles andere hat auch keinen. / "The State of truth" verzichtet sogar auf Verfassung - WAHRHEIT braucht keine weitere Erklärung von Chenxi - ebenso der Freistaat "Hirnholz" von Peter Pilz und der "Wackelstaat" von Hartwig Walcher. Umso ausführlicher die Deklarationen von Zenita Komad. "Urination" von Christoph Mayer, "Monetanien" von Val Wecerka, "Buchstaat" von Julius Deutschbauer, "Dittatura erotica" von Cosima Reif, "Resistorium" von Lukas Eder, "Vereinigte Plagiate" von Adam Wiener und Oana Andreea Limban, "Frei-Haus" von Stefanie Wilhelm, 1m2 von PRINZGAU/podgorschek, "K- Zuela" von Gustava Mendez-Liska, "O.T." von Peter Kogler, "nice fine arts" von Axel Huber, " " von Iris Dostal, "Mondo nein" von Susanne Neumann, "united states of rats" von Ronald Zechner, "RKR-Fiesland" von Ronald Kodritsch, "Plumpstaat" von Oliver Marceta, "Federation Rursusia" von Stefan Röhrle, die "I.A." von Heike Schäfer, "state of soul" von Matthias Grieder, "Annoucania" von Martin Witzmann, "KLomo" von lomography, "Russian Renaissance" von Lena von Lapschina, "ROTA" von Anneliese Schrenk und Wolfgang Pfeifer und weitere Überraschungen. / Keine Staatsgewalt, ob legitim oder nicht, spielt auch für die Staatsdefinition keine Rolle. / SEZESSION am KARLSPLATZ/Resselpark 1.2.2012 - 12.00 Uhr / in augura mit Paul Poet, Stimmgewitter und geladenen Exzellenzen / Filmteasing Paul Poet "Empire me - Der Staat bin ich" und "Gelée Royale" von Antje Knapp / Visaanträge in der Wunderbar - Schönlaterngasse 8, 1010 Wien - Amtstage: 17.00 - 18.00 /
Anmerkung des Herausgebers: Ich habe von der Kleinstaaterei des Leopold Kohr nie etwas gehalten. Small is beautyful ist ein ziemlich dummer Slogan und insuiniert Kleinkeuschlerei, engstirnige kuk PANnen Movomento Kirchturmpolitik. Jetzt die Aufhebung des Staates zugunsten eines EGO Quadratmeters zu fordern ist noch duemmer, das ist ARTISTS LEGO und nicht ART LOGOS. Wir brauchen jetzt den Zusammenhalt im Staat und in der Europaeischen Union mehr denn je, um das Schiff wieder klar zu machen. Man darf dabei jedoch nicht nach den alten ausgeleierten Strukturen vorgehen, und so das empfindliche Kind mit dem Badezuberwasser wegzuschuetten. Eine deutliche Veraenderung der Politik, die uns aus der oekonomischen und oekologischen Misere herausfuehrt, ist vonnoeten. Im Zeit Alter der Globalisierung muss auch die Antwort global ausfallen. Sentimentale griechische Stadtstaatenvorstellungen sind da vollkommen fehl am PLatz auf der Piazza.
Die Kunst darf sagen was sie will (nicht immer ! zbsp. wird man keine NEONAZI kunst zulassen), ueber den Gesellschaftsvertrag haben nach wie vor alle Buergerinnen und Buerger zu befinden. Kunst in der Politik geraet allzu zu leicht zum Agitprop Wahn. So sie wahr ist, kann sie veraendern. Sie muss aber nicht, sie kann provozieren, sie kann langweilig und oede sein. Sie hat alle Freiheiten. Sie, die Kunst, kann andererseits niemanden zwingen, sie ernst zu nehmen. Das hier am Karlsplatz ist Unsinn und regt bloss bloedsinnige Widersprueche an und wird einige Wienerinnen oder Wiener aufregen. Jetzt es ohnehin zu kalt fuer Aufregungen aller Art. Die ERSTE hat gesponsert. Treichl unterstuetzt jeden Bockmist. Der Mann, dessen Kunden durch das Portefeuille Anlagen - Missmanangement seiner Bank eine ganze Menge Geld verloren haben, der sich beim Staat als erster um Staatshilfe angestellt hat, eine Schuld, die die ERSTE BANK trotz grossmauliger Versprechungen bis heute nicht begleichen konnte, neigt nun zu hysterischen Rundumschlaegen, etwa juengst im NEWS, in denen er Politik und Staat an den Pranger zu stellen versucht, um von seinem eigenen Versagen und Unvermoegen abzulenken. Der Mann ist ein hoffnungsloser Hasardeur, der in der Osteuropafinanzierung hemmungslos vorgegangen ist, und so den Finanzplatz Oesterreich und das Vermoegen der Republik, damit das der Buergerinnen und Buerger, empfindlich gefaehrdet hat. Da steht er allerdings nicht alleine da. Der Vorwurf trifft auch andere.
Die Poescheline, die jahrelang einen Pachtvertrag mit Noevers MAK fuer die Grossraum AGITPROP INSIDE Kantine gehabt hat (um so die Nachfolge von der Fini Hawelka anzutreten, was ihr nicht gelungen ist) wird wohl zur Amtsstunde in ihrem Salz&Aus- und Aufpassamt Wunderbar den einen oder anderen Grog verkaufen, vielleicht noch ein Glaeschen Gluehwein, passend dazu kalten Kaffee von vorvorgestern. Schlicht und einfach: Frei nach Stefan Zweig; Die Welt von gestern ! ist schon lange vorbei und die Situationisten sind chaotische Irrlaeufer. Noever, der immer schon ein Provocateur gewesen ist, scheiterte zuletzt an einem Projekt ueber Nordkorea und den Personenkult um Kim il Sung. Damit der Abgang Noevers, der noch immer als Korrespondent der rechtslastigen Neuen Freiheit in Berlin aufscheint, besser aussieht, mussten die Spesenabrechnungen herhalten, die Noever jahrelang fuer die Kosten von Muetterches Geburtstag dem MAK Budget angelastet hat.
Lord Byron: Art is quite useless, but i do it and you see it...
Sorry Franzlkind, fuer den Unfug am Karlsplatz muss ich dir leider die rote Karte zeigen, die gelbe wuerde nicht ausreichen.











For Kammerldiener und Salonfragetten only !



Bundespraesident Heinz Fischer hat sich richtig besonnen und ihm kein Goldenes Bundesverdienstkreuz verliehen, er hat die Verleihung zurueck gestellt. Ich persoenlich wuerde dem HJ Strache solche republikanische Ehrung und Auszeichung generell verweigern. Doch ich muss solche Entscheidung nicht treffen. Ich bin kein Praesident, ich bin ein schlichter Citoyen mit Zivilcourage, der sich von der Politik nicht alles gefallen lassen muss.
Der Vergleich HJ Straches der Ereignisse um einen letztklassigen Hofburgball mit der Reichskristallnacht ist so abwegig, hirnverbrannt und manipulativ hetzerisch, dass man im Parlament und auch in seiner offensichtlich verrueckten Partei darueber nachdenken wird muessen, ob dieser Mann ueberhaupt befaehigt ist, das Amt eines Clubchefs auszuueben.
Da wird man die Praesidin des Nationalrates, Frau Pramer und den Josef Cap um ihre wahre Meinung fragen muessen. Die falschen und irren Argumente aus der Neurolinguistischen Programm Giftkueche ,
die allen historischen Tatsachen widersprechen, des HJ Strache sind nicht nur unertraeglich, sie sind aberwitzig verrueckt und pervers. Eine ungeheure Beleidigung der juedischen Mitbuerger und der Opfer des Nationalsozialismus. Es ist bezeichnend, das die Schmisspartei so einem schief gewickelten Typen folgt.
Erinnerlich hat das ausgemachte Sicherheitsrisiko Strache einmal vor einer Million ORF Zuseher im Wahlwerbe Redegeplaenkel mit Bundeskanzler Werner Faymann bei Merkwuerden Ingrid Turnher die Aufhebung der NS-Verbotsgesetze gefordert. Anstatt ihn staatsmaennisch mit Hinweis auf den Staatsvertrag und den Auflagen der Signatarstaaten zurecht zu weisen, hat sich der Faymann bloss aufgebuddelt.
Ein Monat spaeter hat die SPOE gemeinsam mit den Stimmen der FPOE die Studiengebuehren aufgehoben. Die Rudas, jetzt Zentralsekretaerin der SPOE, ist im Plenarsaal vor
Freuden herumgehopst wie ein Stehauffraeulein. Der Josef Pepi Cap hat sich von seinem Clubchefssessel erhoben, ist zum sitzengebliebenen
Strache gegangen, und hat ihm feierlich die Hand geschuettelt. Das war ein nichtswuerdiger Pyrrussieg entgegen den historischen Grundsaetzen der
oesterreichischen Sozialisten, der in anderer Weise schwer absehbare Folgen mit sich gebracht hat. Diese FPOE ist in keiner Weise buendnisfaehig und
bewegt sich mit verbalen Spitzen immer wieder ausserhalb des demokratisch strikt zu ziehenden Verfassungsrahmens ( das duerfen sich auch die schwarzen Rechtsblinker ins Stammbuch schreiben) und verheddert sich so in naturgemaess in permanenten Argumentationsnotstand. Das ist nicht mehr heisse Luft, das ist Bull-Shit, den der HJ Strache da via ORF serviert hat. Da will man nicht mehr hinhoeren. Der ist noch stilloser als der HJ Haider. Der HJ Strache, voellig daneben, malt den Teufel so unsinnig und wahrheitswidrig an die Monitor- Wand, das selbst der ueber das Stracherl, das Paint Ball Kracherl, hoehnisch lachen muss.

Warum darf so eine Ungustl im Parlament der Republik sitzen ?

Einen Ordens Keks hat er schon, wie man sieht. Wer hat ihm den verliehen ? Sicher nicht der Waldheim...
Die Sache ist wohl insgesamt anders gelaufen, als von Strache behauptet. So wurde der vormalige sozialistische Nationalrats Mandatar Albrecht Konecny, jetzt Abgeordneter der parlamentarischen Versammlung des Europarates, der sich an der Gegendemonstration wider den Hofburg Ballspuk der Schmisspartei beteiligte, auf offener Strasse von rechtsgedrillten Skinheads zusammengeschlagen. Das erinnnert an die traurigen Ereignisse um Ernst Kirchweger, der in Opernnaehe anlaesslich einer Demonstration am 2. April 1965 wider den antisemitischen Taras Borodajkewycz, der an der Hochschule fuer Welthandel alte Nazisprueche klopfte und so sein Lehramt missbrauchte, von einem Rechtsradikalen in Tod gestossen worden ist. Gott sei Dank ist es fuer Konecny nicht so fatal ausgegangen, doch soll es knapp daran gewesen sein. Die Knobel Becher Verbrecher haben zuletzt von dem bereits auf dem Boden liegenden abgelassen. Strache und Kameraden, so der U-Bahnfahrer und Populaer Stimmenfaenger Martin Graf (derzeit dritter Nationalratspraesident) werden daran allerdings noch lange zu kiefeln haben ! Sowas laesst sich einfach nicht wegstecken und schon gar nicht verdauen. Stellt fuer die Strachisten das Fahrsignal auf unabdingbares Rot, bevor es fuer alle zu spaet ist. Sie haben den Limes ueberschritten und die Grundsaetze der Demokratie schwer verletzt. Sie sind hasardierende und kopflose Provokateure, unwuerdig der Republik und aller Demokratie. Vize Spindelegger, wohnhaft im Noch- Speckguertel des Wiener Beckens in Moedling, haelt sich die Koaltionsoption mit den unbelehrbaren Freiheitlichen weiterhin offen und fordert bloss Unendschuldbares verbal zu entschuldigen. Da weiss man, wo die Neuen Schwarzen wirklich stehen. Sie haben aus der fatalen Geschichte der 1. und der traurigen Geschichte der 2.Republik nichts gelernt, ausser hemmungslose und unverschaemte Machtgier. Amigos, Amigos....genierts euch ! Das bezeichne ich als fahrlaessig und asozial. Mascherl Schuessels > der sich als Macher aufgespielt hat < schwarz blaue Ausrutsch Party hat schon genuegend fiese und miese Facetten erkennen lassen, die nie mehr wiederholt oder gar verstaerkt werden sollen.

Fahrsignal auf Halt !

Adieu Mark, pfiati Bayern Godl > Tschuess Ba Ba Amigos !
Standard On-Line Straches Ausrutscher und Abgang

NZZ Neue Zuercher Zeitung 1.Februar 2012







Es ist zu vermuten, dass Italien damals von Muenchen im US Interesse in die Zange genommen worden ist. Italien war damals kein faschistischer Staat, wie die Suedttiroler Befreiungsbewegung demogagisch penetrant behauptet hat. Italien war ein demokratischer Staat, Mitbeguender der europaeischen Union (siehe die roemischen Vertraege), Buendnispartner der NATO. Es gab jedoch eine starke linke Stroemung, erinnern wir uns an Giusepis Guareschis Don Camillo und Peppone, die gewiss Washington ein Dorn im Auge gewesen ist. So ist das Szenario denkbar, dass im Sueden von Tirol, der 1919 nach den in Saint Germain getroffenen Bestimmungen an Italien gefallen ist, in Wahrheit ein Stellvertreterkrieg in Codierung Befreiungskampfes entfacht worden ist, der eigentlich eine Drohung gegenueber der italienische Linken gewesen ist.
Im uebrigen, der Vorsitzende der PCI, Enrico Berlinguer, aussenpolitisch Partner von Tschou en Lai (siehe das Shanghai > Suez > Triest Projekt fuer Hochsee Schifftransporte nach Europa tour-retour), Wegbereiter des historischen Kompromisses, der weder taktisch noch strategisch gewertet werden kann, sondern eben seine eigene und besondere Qualitaet besitzt, war zeit seiner politischen Karriere bis zu seinem Tod fuer den Verbleib in der NATO. Das haben die im Kreml in Moskau nicht gern gesehen, ebenso hat ihm jener Teil seiner Parteibasis, der sowjetisch orientiert gewesen ist, die Stalino-Peppones, misstraut.

Heute ist der Handel mit China fuer den Westen selbstverstaendlich geworden, nicht nur das. China stellt westlichen Unternehmen Produktionsstandorte und Arbeitskraft zur Verfuegung. Noch immer wird China von einer kommunistischen Partei gelenkt und geleitet. Daran wird sich angesichts der wirtschaftlichen Misere des Westens in absehbarer Zukunft nichts aendern. Es ist mir klar, dass es im Zuge dieser rotchinesischen Bewirtschaftung des Landes und der Welt immer wieder zu Verletzungen der Menschenrechte und des Arbeitsrechtes kommt, die ich nicht akzeptieren kann und denen ich nicht beipflichten werde. Dafuer duerfen sie von mir keinen Applaus erwarten. Andererseits gedacht: wie lange werden die Human Rights im Westen bei zunehmender Verelendung vorhalten ? Wir muessen bereits jetzt erkennen, dass sie nicht allein bedroht sind, sondern schleichend eingeschraenkt werden. Das alles ist ein gefaehrliches Spiel mit gezinkten Karten.
Die Oesterreicher, die in ihrem Traditionswahn auf dem rechten Auge blind und mit dem linken Auge falsch sehen, sind darauf hineingefallen. Eines ist gewiss, das damalige Italien als faschistisches Land hinzustellen, war eine unverfrorene Luege, die auch von Bruno Kreisky akzeptiert worden ist. Die MSI, Almirantes Neofaschisten hatten damals gerade 1 Mandat im Suedtiroler Landtag, die SVP Suedtiroler Volkspartei hielt hingegen die 2/3 Mehrheit mi 15 Mandaten. Sowohl Kreisky wie auch Fritz Molden haben zum Nachteil Oesterreichs gemauschelt und gewerkelt. Der Irrweg des sozialdemokratischen Aussenministers Kreisky, der letztendlich damit am Holzweg landete, ist damals dem Wiener Korrespondenten der Neuen Zuercher Zeitung nicht entgangen. Die Sozialdemokraten haetten in ihrem Permanenzwahlkampf wegen des allzu bedenkenlosen Zusammenspiels mit den Suedtiroler Extremisten einen eklatanten Fehlschlag hinnehmen muessen, so die NZZ vom 27.Februar 1963.
HJ Strache, die Polit Spielfigur von ZUR - ZEIT Andreas Moelzer, Abgeordneter im Europaeischen Parlament hat vor kurzem Suedtirol besucht. Ende der 90 er Jahre wurde auf der Website der HJ Haider FPOE Suedtirol kurzfristig als zehntes oesterreichisches Bundesland definiert. Wird da an einem Konzept der befreiten Zonen weiter gestrickt ? Die alten Seilschaften koennen nicht mehr aktiviert werden, doch neu gebildete koennten am Weg und am Pfad sein. Bossis Patanien, das im AlpeAdriaKonzept Einfluss genommen hat, ist ein extremistisches nationales Modell.

Die aktuellen wirtschaftlichen Probleme verstaerken die nationalistischen Wunschvorstellungen, die sich alsbald als gefaehrlicher Wahn
entpuppen koennten. HJ Strache hat am 28.1.2012 via ORF 2 hysterisch gefordert: Wir muessen raus aus der Euro Zone. Ja wo will er den hin ? Zu den rechtsextremen ungarischen Jobbisten, die von Orbans Fidesz gedeckt werden oder in Bossis Patanei Ideologie, wie es bereits HJ Haider angestrebt hat ? Daraus kann, darf und soll nichts werden.

Italiens Ex- Innenminister Maroni, HJ Strache, ZZ Moelzer, Gudenus junior, Kabas ua. juengst in Mailand







Ebenso bedenklich ist das Buch des Zeit- Geschichtlers Florian Thomas Rulitz Die Tragoedie von Bleiburg und Viktring / Partisanengewalt in Kaernten am Beispiel der antikommunistischen Fluechtlinge im Mai 1945 , erschienen juengst im erzkatholischen Mohorjeva Hermagoras Verlag in Klagenfurt/Celovec, in dem sowohl die Tito Partisanen wie auch die Britische Armee angeklagt und verurteilt werden. Auch hier ungerechtfertigte ideologische und revanchistische Verzerrungen, die ihre rechtsgedrillte Herkunft nicht verbergen koennen oder verbergen wollen.
Ein Farbfoto auf Seite 132 zeigt Fundstuecke vom Bleiburger /Pliberk/ Feld. Es sind USTASCHA Abzeichen. Eines davon zeigt Schwert & Hakenkreuz im silbernen Lorbeerkranz. So betrueblich zbsp. die Auslieferung der Wlassow Soldateska auf Wunsch Stalins durch die Britische Armee in Judenburg 1945 fuer die Betroffenen gewesen sein mag, muss man doch klar sehen und deutlich sagen, auf welcher Seite sie fuer was eingestanden sind. Sie waren Befuerworter des Nationalsozialistischen Raub- und Vernichtungskrieges, der insgesamt fast 60 Millionen Tote verursacht hat. Vergleichbares wird wohl ebenso auf den Kaernter Fall zutreffen. Ich bin ebenso entschieden dagegen, jenen das Wort zu erteilen, die darauf aus sind, die demokratischen Freiheiten und die Menschenrechte abzuschaffen. Wer auf solche hoert, folgt dem Fehllaeuten der Nachtglocke, und darf sich nicht wundern, wenn er rucksichtslos vereinnahmt wird. Das hat auch der Hermagoras Verlag zur Kenntnis zu nehmen, der Zelovski Zvon herausgibt. Das Buch ist ein sinistres Machwerk. Christian Rainers p r o f i l hat dafuer fuenf Druckseiten aufgewendet. Das waere in der Chefredaktion von Hubertus Czernin so nicht geschehen .
Next Edition >VF Beteiligungs KG
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Die REEDMESSE Leitung hat im Franchising Modus die Artfair voellig outgesourct, die Marke VIENNAFAIR lizensiert, wird jedoch weiter als Messedienstleister fungieren.
Zur Pressekonferenz hat man in die Beletage des Schwarzen Kamels in der Naglergasse,
gegenueber vom MEINDL Ketten Rest gerufen. Hat man diesen Schauplatz gewaehlt, weil man befuerchtete, das nur wenige den Ruf in den Messepalast gefolgt waeren ? Alles wirkte ueberstuerzt. Neocon Koeb war nicht da. Er weilt aus familiaeren Gruenden derzeit mit seiner Tochter in Afrika, wie den versammelten Kulturjournalistinnen mitgeteilt worden ist. An seiner Stelle redete ein farbloser Anwalt, der sich kurz gehalten hat. Die Vertraege, so hat man betont, wurden am Vortag abgeschlossen und gleich danach die Einladung zur Pressekonferenz per e-mail ausgesandt.
Ueber Kunst wurde auf dieser Pressekonferenz nicht geredet. Sie, die eigentlich im Zentrum
der Programmatik stehen sollte, verweilte als Mauerbluemchen am Rand.
Es wurde ueber neue Distributionsfelder, ueber Organsationsstrukturen und ueber Vorstellungen von wirtschaflicher Durchsetzung gesprochen. Man ist, nachdem der Wiener
Markt abgegrast ist, auf neue Sammler aus, die von der Kunst so viel verstehen, wie von
ihren Aktien, die mit Hilfe der Ratschlaege der Banken den Bach hinunter sind.
Der Finanzier Dmitry Yu. Akesenov sitzt in Moskau, war 20 Jahre erfolgreich im Real Estate Segment. Leider ist es so, dass Abkommen mit den russischen Tanz & Kultbaeren nicht ohne Risiko ablaufen. Der postsowjetische Kapitalismus ist entschieden hemmungsloser als die Wallstreet. Die muessen sich zumindest an vereinbarte Regeln halten. Das FBI sieht genau hin. Die zustaendigen GUS Behoerden schauen gerne weg. Wer in diesem Land verdienen darf und wer nicht, wird anderweitig entschieden. Je nach Machtverhaeltnis. Der prominenteste weltweit bekannte Fall wurde in den Gulag verbannt. Michail Chodorchowski muss dort nach dem Willen des Kreml noch einige Jahre verbringen.
Sergej Skaterschtschikow begann sich vor knapp zehn Jahren mit der Analyse des Kunstmarkts zu beschäftigen. Er gründete in New York eine einschlägige Firma und kooperierte mit der Kunstzeitschrift A r t i n A m e r i c a. Versteht Sergej ebensoviel von der Kunst wie vom Markt ? An der oesterreichischen Kunstszene wird er nicht andocken. Die ist weitgehend nicht konkurrenzfaehig. Wien wird Plattform und Vermittlungsbasis fuer Deals im globalen Masstab. Wie wird der Kurs aussehen, den der avisierte Geschaeftsfuehrende Renger van der Heuvel , ein Hollaender, steuern wird ?




Who is Sergej Skaterschtschikow realy ?
Das Secessions Praesidenten Trio Koeb, Krischanitz und der farblose Wuertinger haben es geschafft, die Wiener Kunstszene binnen dressig Jahren in eine oede Monokultur zu verwandeln. Der vierte war der Maler Putz, der ein Lokal in der Backerstrasse und eine Villa in Grinzing malerisch im schrillen Albers Stil gestaltet hat. Er lieferte lange vor 1982, damals wurde Koeb erstmals Secessionspraesident, das strategische Kochrezept. Im Alt Wien hat er es mir bei einem Glas schlechten Weines mitgeteilt. In Florenz habe es etwa 20 einflussreiche und kapitalkraeftige Familien gegeben, die an Kunst interessiert waren. An die muesse man herankommen. Das war das wahre Gruendungskonzept der Neuen Secessionisten. Die Familien sind abgeschoepft, die Einoede um diese Bergspitzen der Geschmacklosigkeit breitet sich. Dem steht bloss der sinnentleerte Populismus der Kulturpolitik der Gemeinde Wien, made by Mailath, gegenueber. Die ERSTE hat weder als Sponsor der Secession noch der VIENNAFAIR eine formidable Rolle gezeigt. Die beiden Kuratoren, die Next Edition beraten werden, Schoellhammer & Saxenhuber, die anlaesslich der VIENNAFAIR 2011 interessantes vorgelegt und gezeigt haben. sind meinen Wissen nach Vertragspartner oder Angestellte der ERSTEN Bank, die in Ostmittel Europe schlechte bis schraege Figur macht und nahe der Absturzkante steht. Die Zeit der Medici ist vorbei. Sergej Skaterschtschikow Auch wenn mich die künstlerischen Leiter der Viennafair für diese Aussage prügeln werden: Kunst verwandelt sich derzeit in eine Gebrauchsware für die Mittelklasse. Der junge Mann ist interessant. Man wird ihn im Auge behalten.

Photorealist Franz Gertsch: Medici 1971 Dokumenta 5 Sammlung Ludwig MUMOK











Standard On-LIne Sergej Skaterschtschikow



Man muss das Gras wachsen hoeren EAST art meets WEST art in the MIDDLE >>> Vienna Fair 2008
Die neue Spiel-Wiese ist bestellt. Sie wird ausser Money Spektakel keine entscheidenden Fruechte tragen. 2008 habe ich bereits das wesentliche erkennen koennen. Die Wiener Kunstszene wurde bloss als Start Up Staffage benutzt. Fuer die Neue Medienkunst und die Cyberworld, der ich mich verbunden und verpflichtet fuehle, ist das MEGA Wohnzimmer (SALON) KUNST Projekt fuer die IKEA und INTERIO Generation mangels passendes Konzept ohne absehbaren Wert. Die Weichen dazu duerften bereits vor 2008 bei REED London gestellt worden sein. Meine Schauplaetze sehen anders aus. Es sind die Monitore in der vernetzten globalen Cyberworld >>> AT MONITORING. Die neue Welt der Zukunft entwickelt sich auf anderen Wegen.



Theo Angelopoulos >>> geboren 17. April 1935 in Athen; † 24. Januar 2012 Piraeus


Eine Jubelschrift fuer den Mann im Mayenland
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No Comment necessary Retrospektiv >>> Aufforderung zur Kurs Correctur
Proell hat sich im Rhetorikmatch demagogisch verhalten. Wie obiger Textauszug vom TREND Jubilierer Gansterer und seiner Co-Autorin eindrucksvoll beweist, waere Proell fuer eine internationale Business Spitzenposition nie in Frage gekommen. Er haette in der Privatwirtschaft nie soviel verdienen koennen, so wie er gegenueber dem geschassten Priester in Anspruch nehmen hat wollen. Er hat sich von ferner liefen aus allen zweiten Reihen ins Chefsesserl von NOE hochgedienert. Mehr Lohn war fuer diese Leistung nie drinnen. Haette er auch bei Felix Austria Gmbh., die alle moeglichen landwirtschaftlichen pflanzlichen Produkte verarbeitet, nicht bekommen. Wieviel die RAIFFEISEN Genossenschaft ihren Betriebsmanagern bezahlt, weiss ich nicht. Der Landeshauptmann wird es wissen. Der Hansdampf und Raetselfritz Armin Assinger im Kaentner Janker verdient gewiss mehr, aber der ist ja auch ein hochdotierter TV Medien Schwadroneur. Wir waers mit der CEO Position von NOEM, dort fliessen Milch und Honig, da wird die Milch gewiss nicht auf sauren Wiesen vergossen.
Mit Gansterer hat sich Proell einen ambivalenten Biografen, der am liebsten in Good News unterwegs ist, ein Kaschierer und Carmouflierer, ausgesucht. Man sollte einmal nachsehen wie oft von TREND Manager des Jahres erwaehlt worden sind, die binnen kurzer Zeit in Folge ihr Unternehmen in die roten Zahlen und an die Wand gefahren haben. Nepotisten unter sich, die Kosten begleicht immer das Volk.




Nachhilfestunden





Die Nepotisten: Lasst uns sein ein einig Volk von Nehmern: OEVP Erwein & CDU Wulff + Forza Italiano plus Ginos EVP

Anna Maria Sacher


Overseas Servants, Overlords und Gladiatoren, wie Uraltverleger Fritz Molden einer gewesen ist. Jetzt ist er zum Zuendeln zu alt.

Die gravierendste Fehlbesetzung von Erwin Proell, doch nicht seine einzige...

Neujahrstreffen Krainer III in Wildbach Schwechat
Jetzt raet der Proell, das Amt des Bundespraesidenten abzuschaffen und denkt nicht daran, dass dieses hohe Amt ein wesentlicher Teil republikanisch demokratischer Gewaltenteilung ist.
Fuehrt Erwein Proell J Haiders eingeschlagenen Weg mit dem Ziel des Ende der 2.Republik, auf die ich noch meinen Fahnen&Wehreid zu leisten hatte, in altbekannter Korneuburger Manier weiter, in dem er wesentliche Verantwortlichkeiten abzuschaffen anraet ? Man soll die Pferde im reissenden Fluss nicht ausspannen ! Ich wuesste einen anderen Weg zu sparen. In dem man alle diese Jubiliergazetten, die einem ohnehin nur unnoetig den Postkasten fuellen, aus dem Verkehr zieht und durch ernstzunehmende Presseinformation ersetzt. Die beduerfen allerdings Leser&Leserin mit demokratischen Verstand und Gemeinschaftssinn. Die Eindaemmung der gezielten Volksverdummung bringt gewiss mehr in einer Kosten Nutzen Rechnung als die Abschaffung des Praesidentenamtes !
Tatsaechlich ist das Amt des Praesidenten an die allgemeine Wahl des Volkes gebunden, kann nicht im Parlament durch Parteikoalition und Parteienkungelei vergeben werden, und auch nicht durch parteigebundene Jobroundation von diversen Kanzlern unterschiedlichen Coleurs und divergierender Absicht ausgeuebt werden. Die Idee & Praxis des Praesidenten ist eine hochinteressante kybernetische Koppelung von direkter und repraesentativer Demokratie, von einem Einzelnen und Menge, die man nicht normativen Bruesseler Vorstellungen und unverangtwortlichen hiesigen Bauernopfer Games opfern darf. Da ist etwa das Gnadenrecht, der Oberbefehl des Heeres, weitere Rechte das Parlament betreffend, die man nicht der Launenhaftigkeit eines sogenannten Polit-Players ueberlassen sollte. Dessen sollten sich Frau und Herr Oesterreicher bewusst sein !




OFF LIMITS >>> Local Colorit
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In der Mueckendiele feiert man vernebelten Blindtalk im Stille Post Modus. Der Wirt ist ein vom Buergermeister oeffentlich ausgezeichneter Diebesjaeger, der neben Anderen keine Russen mag. Die ihn uebrigens auch nicht. Das valentinische Netz- Geflecht, frei und kostenguenstig dem Clemens Metternich, der Jahre hier neben seinem Kaiser Franz zu verbringen hatte, abgeschaut, setzt obskure Pflanzen frei. Manche Lokalbesitzer geben Corporate Identity Games mit glamouroesen Anstrich vor, ohne ueber den noetigen Stil zu verfuegen und erweisen sich zuletzt doch als Mini HausTyrannen im Austro - Berlusconi Modus. Gute Lokale sind rar. Vieles ist auf Kurgaeste abgestimmt. Intellektuelle und interessante Gepraechspaertnerinnen muss man suchen. Das ist in der Mehrheit der Wiener Lokale auch nicht anders.


Elliot Strauss berichtet, dass das Cafe Central, an dessen Fassade sichtlich der Zahn der Zeit nagt, eine illustre Geschichte hatte. In den 30 ern bekam es zwischen 1936 und 1938 einen neuen Besitzer. Es war ein Mann aus Chicago ungarischer Abstammung. Ness hat damals Capone in Alcatraz eingebunkert und Aristoni musste Chicago bei Nacht und Nebel verlassen. Er war Finanzberater von Dutch Schultz gewesen. Das Zeug dazu hatte er. Ob ihrer Leistungen auf dem Budapester Finanzplatz wurde die Familie Aristoni von Franz Joseph in den Freiherrenstand erhoben. Ab 1918 war da allerdings nichts mehr zu holen. 1938 musste Aristoni wegen seiner juedischen Abstamung Baden in Richtung Schweiz verlassen. Wer weiss, wie er da weiter gewirkt hat ? Alan Dulles, nachmaliger Schwiegervater von Fritz Molden, war damals im Auftrag des Overseas Services und des Overlords Pentagon in der Schweiz. Man verhandelte mit Lucy Luciano, der damals so wie Capone lebenslang in einem US Gefaengnis einsitzen musste, um dessen Hilfe in der Bildung eines Brueckenkopfes in Westsizilien. Der Mann half und ging nach 1945 frei und durfte nach Neapel ausreisen. Neapel war und ist NATO US Stuetzpunkt. Fuer solche Verhandlungen brauchte man clevere Vermittler, die sich auskannten. Hat Aristoni vermittelt ? May be yes, may be no. May be rain, may be snow... Selbstverstaendlich gibt es in Baden nahe des gruenen Marktes ein nagelneues Speiserestaurant namens Al Capone.
Ein Automat zur Abgabe von Flachzuendern erinnert noch an den schillernden Paechter des Zentrals. Ein Kellner des heutigen Cafes, das an sich mit dieser Vergangenheit nichts mehr zu tun hat, bruestet sich gerne mit der Geschichte an den Theken Badener Nachtbars. Kellner und Traumschiff-Stewards singen gerne, Hudri Wudris nie. Die wechseln einfach die Partei oder den Ort.
Nationale Ressentiments sind ergaenzt um andere Unstimmigkeiten. Beliebtes Thema ethnopolitischen Feldforschungs-Pfusches, der mehr auf Spaltung und Verachtung aus ist, als auf wechselseitige Integration und empfehlenswerte Harmonisierung. Es werden ethnologische Verwirrungen und Verirrungen im NoGo Style auf dem Niveau der heruntergekommenen Wiener Zeitung, die einmal vor allem den Interesssen der Republik zu dienen hatte, von unverantwortlichen Desperados in die verunsicherte Welt gesetzt: Gezinktes Medienhandwerk mit gefaelschter Fetten auf holprigen Billardtisch. So erzeugt man un- und bloedsinnige Schrapnells.

Die benebelte Runde des Fisolenkoenigs



Wolfgang Bauer in der Wien Bibliothek
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Edition > Die Donau hinunter
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Offener Brief an Gerhard Russ IG Autorinnen
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Gerhard Ruiss scheint sich in den Transformationen von Urheberrechten in Produktion und Distribution von Printmedia zu Cybermedia nicht auszukennen. Er wirkt perspektivlos und will offensichtlich
die alten ueberholten Printmedien auf Kosten von New Media sanieren. Es sei ihm gesagt: Neue Oekonomie laesst sich von der alten Oekonomie in deren weiteren Entfaltung nicht behindern ! Und er moege sich nicht von den Vorstellungen des Ex Finanzministers Grasser zur damaligen Neuen Raubritter Oekonomie, der in den Spaetfolgen und nachhaltigen Langzeitwirkungen immer tiefer im schwarzblauen Korruptionssumpf versinkt, leiten lassen. Das bekommt der blauaeugige Kaernter Schuessel Liebling im Haselnussjanker nicht mehr los. 2004 hat der Grasser Heinz von der Industriellenvereinigung 283.424 Euronen fuer eine muede PiPaPo Person PR Website gespendet bekommen und als austrofizierter Mini-Bond mit einer Waltherkanone wachelt, die aussieht wie eine alte Rast&Gasser . So zierte er auch den Cover des NEWS und war doch nur bloss Image eines herausragend Filmimages. Das mag vielleich gereicht haben, die Tyroler Strass Prinzessin anzubaggern, zu attraktieren und hat fuer die Einheirat in Strass Clan gereicht, wurde jedoch von den meisten Oesterreichern und Oesterreicherinnen als doofer PR Gag durchschaut. Die waren damals in solchen Geschmacksfragen noch trittsicher.
Ernsthafte Web Site Editoren hingegen, die den staatlichen oeffentlichen Kulturauftrag tatsaechlich erfuellen, muessen jaehrlich mit 10.000 Euro oeffentlicher Mittel ihr Auslangen finden.
offener brief an gerhard ruiss,
ich kann mit dieser petition nicht voellig uebereinstimmen, akzeptiere sie aber mangels besseren vorschlags vorlaeufig.
ich erkenne darin einige mangelhafte bis widerspruechliche konstruktionen. ich anerkenne die autorenrechte durchaus,
auch in eigenem interesse, weiss aber auch, dass man niemanden zwingen kann, werke zu publizieren. da wird im print
vieles hergestellt, dass dann als unverkaeuflich mangels jeglichen interesses im keller und im reisswolf landet.
wer solch randstaendige perspektivlose literaturproduzenten an sich bindet und mit ihnen kulturpolitik betreiben will, darf sich nicht wundern,
wenn der erfolg ausbleibt ! er muss sich den vorwurf gefallen lassen, die alten zustaende bewahren zu wollen, ohne die zeichen der zeit zu erkennen,
und so bloss heisse luft zu produzieren.
produktion & distribution entpringt freien vereinbarungen zwischen geschaeftsfaehigen partnern, ob sie und aus der politik, der muede gewordenen kulturpolitik, der neuen medienpolitik oder aus der wirtschaft, und aus dem weiten feld der leserinnen und leser und USEerinnen kommt. ich sehe das recht auf geistiges eigentum nicht bedroht, sondern vermag in einem derartig tendenziellen behauptung bloss eine typisch oesterreichische
uebertreibung aus dem politrepertoire fuer biertisch- und bauernfaenger - schnapsrunden zu erkennen.
das autoren und produzentenprofil ist im wandel. man kann forderungen nicht einseitig fuer den printsektor
aufstellen und jene autoren, die vor allem im internet publizieren, nicht beruecksichtigen wollen und ausklammern, und dann
noch deren solidaritaet einfordern wollen. das ist vermessen, nicht angemessen und laeuft auf pure willkuer hinaus. wir sind tolerant, doch wir sind nicht dumm.
einen missbrauch von werken im netz kann ich nicht feststellen. im gegenteil, es kommen viele autorInnen zu monitor&oefffentlichkeit,
die von starrsinnigen wie beharrenden verlegern mit hilfe staatlicher produktionsfoerderung und buchhandelspreisbinung,
die marktverzerrend wirkt, ohne kulturell effzient zu sein, bewusst ausgeblendet und uebergangen werden. tatsaechlich duerfte vieles nicht mehr dem urspruenglichen subsitiaeren foerderauftrag des staates entsprechen, dessen vorgaben klar definiert wurden und die auch im heute anwendbar sind. nicht alles ist pfruende. der staatliche subventionsaufrag ist subsititiaer und an sich klar definiert. Es sind keine Almosen die nach Gnaedigkeit und Gnade da vergeben werdenm, sondern entspricht durchaus dem offentlichen Bildungs- und Vermittlungsauftrag des Staates.



F:K:
*** Tatsaechlich ist da vieles nicht so gelaufen, wie es haette laufen koennen. Ich habe einmal einige Jahre vor 2000 den pensionierten Ministerialrat Mayer, einen grossen Kenner der oesterreichischen Barockliteratur, gleich gegenueber der Oper auf der Strasse getroffen und er hat mir seine allergroesste Enttaeuschung erzaehlt. Jetzt habe er Zeit und eine ausreichende Pension, um weite europaeische Reisen unternehmen zu koennen. Er hat in vielen europaeischen Hauptstaedten Buchhandlungen aufgesucht und hat kaum oesterreichische Literatur vorgefunden, obwohl er in seine Amtszeit eine ganze Menge Geld fuer Literaturfoerderung verwaltet und ausgegeben hat. Woran das wohl gelegen hat... ? Ich weiss es, und kenne zbsp. einen konkreten Fall, wie Uebersetzungen ins Amerikanische den Bach hinuntergegangen sind, bzw. in Riverside im Keller gelandet sind. Darueber werde ich mich jedoch nicht weiter nicht auessern !
franz krahberger autor / herausgeber / mediaartist & mediawriter / electronic journal literatur primaer / baden bei wien
ein messereport in angewandter kombinatorik und in linearer reihung HYPERPICTTXT / BUCHWIEN + Interpaedagogica 2011 im Wiener Messepalast / ein messebogen von Franz Krahberger / >>> Click, look, scroll, see and read New Cyber Media or Oldies Media Print ?
Krahberger Autor - webeditor & new media artist & digital Cyberautor / electronic journal literatur primaer wellknown in the global webworld / http://www.ejournal.at / wird gesammelt vom Friedrich Schiller literaturarchiv in marbach, in der library of congress, washington DC und vielen anderen webdestinationen, ist verlinkt mit wichtigen universitaetsservern / Electronic Journal Literatur Primaer
Von: Gerhard Ruiss, IG Autorinnen Autoren [mailto:gr@literaturhaus.at] / Gesendet: Montag, 9. Januar 2012 14:44 ( An: Franz Krahberger / Betreff: Kunst hat Recht. Initiative für das Recht auf geistiges Eigentum /
Liebe Kolleginnen und Kollegen! Sehr geehrte Damen und Herren!
Ende Jänner wird die Initiative "Kunst hat Recht" der Öffentlichkeit vorgestellt. "Kunst hat Recht" ist eine Aktion österreichischer Kunstschaffender zur Stärkung der Urheber- und Nutzungsrechte der Künstler/innen. Diese Initiative wird von der IG Autorinnen Autoren, der Literar-Mechana und den übrigen österreichischen Verwertungsgesellschaften unterstützt. Um den Anliegen der österreichischen Kunstschaffenden Nachdruck zu verleihen, wurde die nachstehende Deklaration verfaßt, die möglichst viele Unterzeichner/innen finden soll. Unterzeichnet werden kann die Deklaration sowohl von Einzelpersonen als auch von Einrichtungen.
Zur Unterzeichnung der Deklaration genügt ein Antwortmail an gr@literaturhaus.at
Mit freundlichen Grüßen Gerhard Ruiss
Kunst hat Recht. Initiative für das Recht auf geistiges Eigentum Deklaration
Das Internet fördert den Austausch von Kunst und Kultur. Wir Kunstschaffenden begrüßen diese Entwicklung. Sie entspricht unserer Vorstellung einer lebendigen Gesellschaft. Gleichzeitig haben wir das Recht, über die Verwendung unserer Werke selbst zu bestimmen. Dieses Selbstbestimmungsrecht ist unsere Lebensgrundlage. Nur wenn es respektiert wird, ist es möglich, von schöpferischer Arbeit zu leben.
Es hat sich die Meinung verbreitet, daß die Durchsetzung unseres Rechts "falsch" wäre. Teile der Internet-Industrie leben gut von der "Gratiskultur", die ein Mißbrauch unserer Werke ist. Die massenhafte Enteignung der Kunstschaffenden hat nichts mit Informationsfreiheit zu tun. Wir Kunstschaffenden können das nicht länger hinnehmen.
Die Lebensgrundlage der Kunstschaffenden ist bedroht !
Der Trend zur "Gratiskultur" führt dazu, dass immer weniger Kunstschaffende in Österreich von ihrer Arbeit leben können. Dadurch gibt es weniger künstlerische Arbeit und einen Verlust an kultureller Vielfalt. Das bewirkt auch die Vernichtung zahlreicher Arbeitsplätze: Vielen Menschen, die in Österreich für Musik, Film, Text und Bild arbeiten, bleibt nichts mehr zum Leben. Kreativität – die unser Land lebenswerter macht – braucht eine wirtschaftliche Grundlage.
Der mit der Verletzung unseres Rechts verbundene Schaden für das Kulturland Österreich ist groß. Ohne Absicherung seiner Kunstschaffenden wird Österreich international an Bedeutung verlieren, mit negativen Folgen für die Gesellschaft und die Wirtschaft.
Das ist nur mit gesetzlichen Regeln zu lösen!
Das elementare Recht der Kunstschaffenden auf Bezahlung ihrer Leistung muß selbstverständlich sein. Dazu braucht es ein entschlossenes Auftreten der österreichischen Politik: Nur wenn die Anerkennung des geistigen Eigentums vom Gesetzgeber garantiert wird, wird sich das Kulturland Österreich positiv entwickeln. Wir brauchen grundsätzliche und nachhaltige gesetzliche Regelungen, die den aktuellen Technologien entsprechen. Dafür gibt es Lösungen, sie müssen nur umgesetzt werden.
Es gibt kein Recht auf Enteignung!
Wir Kunstschaffenden fordern ein Umdenken der Konsumentinnen und Konsumenten: Jeder Arbeitnehmerin, jedem Handwerker, jeder Unternehmerin wird das Recht zugesprochen, für die geleistete Arbeit entlohnt zu werden nur uns Kunstschaffenden nicht? Wem ein künstlerisches Werk nichts wert ist, der braucht es nicht zu "konsumieren". Wer es nutzen, erleben oder besitzen will, der muß dafür bezahlen. Kunst hat Recht.
Falls Sie keine weiteren Zusendungen der IG Autorinnen Autoren wünschen, ersuchen wir Sie um eine kurze Nachricht.
Die Forderung nach Gratiskultur war eine der wichtigen Forderungen der Sozialdemokratie im Sinne und zum Nutzen allgmeiner Volksbildung. Gerhard Ruiss muss darin erinnert werden. Er hat lange genug bestens davon gelebt. Er hat sich so ein sehr eigenmaechtiges wie unbesonnenes Macht Reservoir (allerdings bloss von kleinmuetiger und nicht besonders weitreichender Wirkung) aufgebaut, mit dem er mit pseudodemokratischen Vorgaben demagogisch und manipulativ selbstherrlich umgeht. Das KuenstlerInnen lebens- und produktionsfaehig bleiben, sollte eigentlich eine Selbstverstaendlichkeit sein so wie ALLE und nicht nur die sogenannte Oeffentlichkeit im Namen der Menschenrecht, der europaeischen Verfassung und dem oesterreichischen Verfassungsgrundgesetz aus dem Jahre 1867 das verbriefte Anrecht auf freie Meinungsaeusserung haben, ohne sich den Drohungen repressiver Staatsvorstellungen, denen einige Maechtige wieder anhaengen, beugen zu muessen. Quo Vadis, Ruiss ? Die Zeiten totalitaerer Bevormundung sind schon laengst passe... sie werden nicht wiederkommen !




NZZ Mittwoch 18.1.2012






Titanic, gesunken am 14.April 1912
Costa Concordia, verunglueckt am 15.Jaenner 2012

Seven Seas Navigator / Heimstaette von Leo Wallners Casino Austria Enterprise : Der Mythos Traumschiff ist zerbrochen

ORF Diagonal: Schall und Rauch
·^·

Hudri Wudris singen nicht !

CASABLANCISTEN deixisch vergattert, vernetzt und verwebt



Zitat Oscar Wilde: Rauchen stimuliert, es befriedigt nicht...!



FAZ picts 30.12.2011 retrospektiv










NO COMMENT








Was verbindet Karl Schwarzenberg, Wolfgang Schuessel, Erwein Proell, Mensdorff Pouilly, Rauch Kallat, Ernst Strasser und all die anderen im Hintergrund,
die man noch nicht sieht ? Der Diplomatenpass ???. Vize Aussenminister Schindelegger ist in jeder Hinsicht im Zugzwang !



Staatsmaut 2010 : Sie zeigen sich krisenfest !

Da steckt der Wurm drinnen
Am 1. April 2012 tritt in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in
Kraft. Das bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt die Kommunikations?daten
aller BürgerInnen ohne Verdacht sechs Monate lang "auf Vorrat"
gespeichert werden. Die Polizei kann überprüfen, mit wem Sie, wann, wie
lange telefoniert und vor allem wo Sie sich zu diesem Zeitpunkt
aufgehalten haben. Der Versand und Empfang aller SMS Nachrichten werden
mitprotokolliert. Beim Versenden von E-Mails werden Sender, Empfänger
und Zeitpunkt der Nachricht aufgezeichnet. Egal welches Handy Sie
verwenden, ihr aktueller Standort wird mitprotokolliert. So lassen sich
genaue Bewegungsprofile von Handynutzern erstellen.
Überwachung ist immer ein schwerer Eingriff in die Privatsphäre eines Menschen. Durch die Vorratsdatenspeicherung wird die Kommunikation aller Menschen in Österreich überwacht, selbst wenn keinerlei Verdacht besteht. Die pauschale Überwachung aller Bürger geht gegen die Unschuldsvermutung, gefährdet die Privatsphäre und ist auch als Ermittlungsmethode völlig unverhältnismäßig.
Die österreichische Regierung beruft sich bei diesem Gesetz auf die
EU-Richtline zur Vorratsdatenspeicherung. Andere EU-Länder wie Schweden
sehen aber die Grund- und Freiheitsrechte ihrer Demokratie in Gefahr
und haben sich gegen eine Umsetzung entschlossen, statt dessen bekämpfen
sie jetzt diese EU-Richtlinie. Das österreichische Parlament hat die
Vorratsdatenspeicherung trotzdem verabschiedet. Und das obwohl zu diesem
Zeitpunkt die Verfassungsgerichte von Deutschland, Tschechien und
Rumänien die Umsetzung der Richtlinie bereits aufgehoben haben.
Im Laufe des letzten Jahrzehnts wurden bereits zahlreiche Gesetze zur
Bekämpfung von Terrorismus verabschiedet. Deren Wirksamkeit und Nutzen
wurden bisher jedoch nie überprüft, trotzdem werden diese Gesetze
laufend erweitert.
Diesen Überlegungen folgend wurde - von der Öffentlichkeit bisher
weitgehend unbemerkt - am 14.12.2011 beim Nationalrat eine
Bürgerinitiative eingebracht. Diese Petition kann online auf der
Parlaments-Website unterzeichnet werden.
Wortlaut der Bürgerinitiative: http://zeichnemit.at/initiative_text.html / Infos und Link zur Teilnahme unter: http://zeichnemit.at/
Hermann Maier / Direktor des Zentralen Informatikdienstes / Alpen Adria Universität Klagenfurt / http://www.uni-klu.ac.at/
There is no real democracy without a real critical power Pierre Bourdieu


Der Fall Ungarn zeigt, dass Österreichs Banken nicht auf der sicheren Seite sind. Seit der US-Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman im April 2009 eine Staatspleite Österreichs wegen der Ostengagements der heimischen Banken in den Raum stellte, kämpfen österreichische Banker und Politiker gegen den Eindruck an, von der Oststrategie von Raiffeisen, Erste Group und Bank Austria gehe für die Volkswirtschaft ein unkontrollierbares Risiko aus. Nach Jahren der Ruhe hat die Ungarn-Krise neue Zweifel an der Auslandsstrategie der Banken erweckt; für die US-Ratingagentur Standard & Poor's ist die starke Verflechtung mit dem Nachbarland einer der Hauptgründe für die Aberkennung des Triple-A-Ratings.
Banker wie RZB-Chef Walter Rothensteiner schlagen nun ähnlich schrille Töne wie 2009 an: Die Argumentation von S&P sei "Unfug" und eine "generelle Schlechtmache Osteuropas" . Und Kanzler Werner Faymann wischt das Ostrisiko mit dem Hinweis vom Tisch, dass Nationalbank und FMA ohnehin schon "an einer Stabilisierung der Situation" arbeiten. Wirklich beruhigend klingt das nicht.
Offenbar verstehen die heimische Eliten das Wesen von Risiko nicht, oder sie verzerren in ihren Rechtfertigungsversuchen bewusst die Fakten. Niemand behauptet heute, dass ganz Osteuropa pleitegehen wird, dass die Banken in ihrer Existenz gefährdet sind oder dass sich Österreich eine neuerliche Bankenrettung nicht leisten kann.
Aber die Region an sich ist volatil, wie auch die "Wiener Initiative" feststellt. Ungarn ist ein Kandidat für eine Staatspleite, und die drei Vertragsverletzungsverfahren der EU-Kommission erhöhen diese Gefahr. Die Kommission fordert von Premier Viktor Orbán eine Kehrtwende in Kernbereichen seiner Politik, was sein Einlenken sehr unwahrscheinlich macht. Setzt Orbán stattdessen auf Konfrontation, dann dürften die ausländischen Banken wie bei der Zwangsumwandlung der Frankenkredite erneut zur Zielscheibe seines Populismus werden.
Die Ungarn sind nicht die einzigen Problembären. Rumänien, wo die Erste Group stark engagiert ist, steht wirtschaftlich und politisch auf der Kippe, und die Ukraine ist völlig unberechenbar. Selbst im stabilen Polen wächst die Gefahr finanzieller Turbulenzen. Und Fremdwährungskredite haben in der ganzen Region Sprengpotenzial.
Nun stimmt es, dass ein Großteil der im Osten vergebenen Kredite durch lokale Einlagen gedeckt ist. Ein Großteil, aber nicht alles, und gerade die neuen Richtlinien der heimischen Aufsicht, die Kredite einzuschränken, sind ein Zeichen dafür, dass Darlehen oft zu rasch und leichtfertig vergeben wurden. Sonst wäre diese Anweisung, die in Brüssel und in betroffenen Staaten auf Kritik stößt, ja nicht notwendig.
Knapp 40Prozent des österreichischen BIPs würde ein Totalkollaps des Ostgeschäfts der Banken kosten. Das wird zwar nicht passieren, aber allein die theoretische Möglichkeit ist ein Grund zur Vorsicht. Die Oststrategie der Banken war zweifellos richtig und hat in früheren Jahren viel Gewinn gebracht. Doch hohe Profite sind bekanntlich immer nur dort möglich, wo auch viel Risiko eingegangen wird.
Nichts anderes als das hat S&P behauptet. Österreich bleibt mit einem AA+-Rating eines der sichersten Länder der Welt. Aber die Unvorhersehbarkeit der Entwicklung im Osten und die massiven Folgen eines Finanz-Tsunamis auf Österreichs Wirtschaft geben jenen recht, die Länder wie Deutschland, Finnland oder die Niederlande noch etwas sicherer einschätzen. (DER STANDARD, Printausgabe, 18.1.2012)
Ist das Glas halbvoll, oder ist das Glas halbleer ? Die Antwort steht weiterhin aus. Eines ist gewiss, blauaeugige Hasardierer sollen mit Hasardeuren keine Geschaefte machen duerfen. Die geraten immer schief, weils die von vornherein auf Saeckel abgesehen haben, die nicht ihnen gehoeren. Man muss ihnen zumindest virtuell auf die gierigen Finger klopfen, und nicht den falschen Lukas verhauen wollen. Dazu bedarf es der Scharfsicht und aufrichtiger wie mutiger Zivilcourage.

15.01.2012 ORF Ingrid Thurnher, siebenfaches KURIER Romy Preis Schneewittchen, eher blass und mit wenig Ahnung (das merkt man an den Fragen, die sie stellt) , hat ins Zentrum Studio Wien 1010 zum Thema geladen. Die Herren Novotny, Schieder und der ERSTE Treichl zeichnen den Himmel blau. PRESS Schellschorn hat schon vor drei Monaten die Kassandra gespielt. Ansonsten zeigt sich der Mann mit dem verbitterten Lippen voellig konzeptlos. Wir duerfen hoffen, dass der Himmel licht bleibt und sich nicht zum naechsten Gewitter verfinstert. So blauaeugig hat Josef Proell als Vizekanzler vor 2 Jahren agiert. Er hat nicht nur das Blaue vom Himmel versprochen, er hat auch Paul Krugman geruegt und zu verdammen versucht. Der Nobelpreistraeger Krugman hat recht behalten. Der Vizekanzler im Provinzformat, Josef Proell ist im Ausgedinge in der zweiten Reihe auf einem gut gepolsterten Versorgungsposten gelandet. Die Schwarzen lassen keinen verkommen. Sie zeigen mehr Beisshemmung als die Roten.
Treichl wird das alles nicht brauchen, er hat genug Profit gebunkert. Er wird das Licht in der ERSTEN erst ausmachen, wenn sie mit ihren Osteurapa Risiko Geschaeften pleite gegangen sein wird. Dem Mann kann man nicht aufs Wort glauben. Seine mangelnde Glaubwuerdigkeit hat er im letzten Dezenium mehrmals offenbaren muessen. Bei ihm weiss man nie, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist. Er ist Monetarist und Neocon, der alle volkswirtschaftliche Verantwortung von sich weist. Er gewinnt und will gewinnen. Der Staat, und mit ihm Oestereichs SteuerzahlerInnen, muessen trotzdem aushelfen. Das ist sein unfaires Spiel. Das wird er weiterhin so treiben. Er kanns nicht lassen, obwohl er bereits unuebersehbar mehr Grau im Haar hat, als noch vor einem Jahr. Ich denke, der Mann schlaeft gewiss nicht gut. Er wirkt wie ein monetaristischer Gambler auf der Looserstrecke. Er faehrt mit ueberhoehter Geschwindigkeit auf dem Pannenstreifen der Transit Autobahn; rein symbolisch gedacht.
Treichl hat auch an diesem TV Abend nur die halbe Wahrheit erzaehlt. Einerseits hat er Standard & Poors Down-rating um einen Punkt, das trotzdem eine Menge Moos kosten wird, aus der Perspektive von S&P als richtig verstanden interpretiert. Dagegen hat er diffus und verschleiernd wirkende mitteleuropaeische Kapitalstrategien ins Treffen gefuehrt. Er behauptet, dass die Kreditvergaben der ERSTEN in Ostmittel Europa durch dortige Einlagen gedeckt sind. Da muss man ihn so fragen, wie Franky Stronak Verzetnitsch seinerzeit auf ORF ZIB 2 life aufgefordert hat, die Buecher offen zu legen. Das wird er nicht tun. Er wird sich auf das Bankgeheimnis berufen und auf den Staat und die damit verbundene FMA Bankenaufsicht. Wir werden weiterhin nicht wissen, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Banken haben einen weiteren Realmythos um sich auf gebaut . Den Computer ! Standardausrede des kleinen Schaltenbeamter bis zum Controller und weiter in der Hierarchie hinauf: Das macht der Computer... Tataechlich, der elektronische Geldverkehr ist weitgehend
virtualisiert. Obwohl, mit Computer kann man nicht argumentieren, hat Isaac Asimov vor Jahrzehnten festgestellt. Was wichtiger ist, Computer sind nicht nach dem Handelsrecht nicht geschaeftfaehig. Mahn schreiben tragen keine Unterschrift, die nach dem Handelsrecht erforderlich ist. Die elektronische Signatur, die gueltig waere, wird von Banken noch nicht verwendet. Deren Einfuehrung ist in Aussicht gestellt, wird aber aus Kostengruenden weiterhin verschoben. Auch aus solchen Gruenden bewegen sich Banken wissentlich gemuetlich in der Nebelzone, die nur manchmal vom Nebelhorn durchdrungen wird. Aber das ist bloss ein Alarmsignal und macht nichts transparent.
Ich kenne einen Konflikt, in dem es um Mahngebuehrenwucher bei verhaeltnismaessig kleinen Rueckzahlungsraten geht, ein Vorgang, von dem viele betroffen sind. Der Computer erledigt das wie jede Maschine blind und automatisch und so kommen in kurzem Zeitraum inklusive der 3. Mahnstufe bis zu 100 Euronen bei geringfuegigen Aussstaenden zusammen. Man kann so von Zinswucher unter Ausnutzung einer Notlage sprechen, und das ist seit 1906 sowohl in Oesterreich wie in Deutschland ein strafbares Vergehen. Am Ende solchen Procederes, bei Kuendigung der Verbindung seitens der Bank, die sich gerne Institut nennen, tritt der private Kreditschutzverband KSV auf den Plan und loest eine Kettenreaktion bei anderen Instituten aus. Der Kunde, um den die Banken gebuhlt haben, ist ruiniert und flach aufs Eis gelegt. Das Problem: Diese Mahngebuehren sind mit der staatlichen Bankenaufsicht vereinbart. Das der Staat so gegen seine eigene Gesetzgebung handelt, duerfte den Beteiligten noch nicht aufgefallen sein. Man muss sehr zaeh und hellwach sein, um ein solches Match gewinnen zu koennen. Doch es ist moeglich. Voraussetzung: Man muss seine Restschulden tatsaechlich begleichen, ansonsten bleibt man am Haken von Zerberus, der gleich nach Charons Nachen auftaucht, fuer lange Jahre haengen. Das Spiel ist hoellisch und man darf sich niemals umdrehen, so wie es die Loth und Orfeus getan haben.
Die Banken haben es mit Hilfe des Staates geschafft, den Status eines scheinbar unantastbaren Mythos, einen Olymp, an dem sich niemand ungestraft herantraut, aufzubauen, in dem alles vom Computer gemacht und erledigt wird. Sie brauchen nicht einmal mehr einen Portier. Seine Funktion hat laengst die automatisierten Kameraueberwachung uebernommen. Doch auch fuer sie gilt, was Richter Giovanni Falconi gemeinsam mit seinem Vertrauten Paolo Borsellino in ihrem erfolgreichen Kampf gegen die Cosa Nostra gesagt hat: Die Mafia ist aus und von Menschen gemacht. Alles, was vom Menschen kommt, ist vergaenglich und sterblich
Ich nehme an, dass S&P ueber genuegend Einblicke und Informationen verfuegt. Wer weiss, vielleicht kauft CERBERUS nach der BAWAG und der liierten Postsparkasse die ERSTE. Da darf man Kickback Vorstellungen entwickeln und sich Treichl und Anhang als Coupon Schneider in Florida / USA als Fruehpensionaer vorstellen.
Treichl verkauft heisse Luft vom Wuerschtelstand. Ein weiterer Fehler in Treichls Argumentation: Er beschwor die Leistungskraft der oesterreichischen Wirtschaft. Das mag schon sein. Man allerdings fragen zu welchen Loehnen, mit welcher Mehrbelastung der real Werktaetigen in unbezahlter Zusatzarbeit. Mit welcher verantwortungslosen Umweltpolitik wird diese vorgebliche Wirtschaftsleistung erreicht ? Oesterreichs Wirtschaft jammert um den Profit und spart bei Loehnen sowie bei Industrie Abgasfiltern und laesst weiterhin hemmungslos Dreck in die alpine Luft blasen, gegen alle in Kyoto und anderswo vertraglich festgelegten Grenz - Zielvorgaben. Ich will allerdings nicht daran zweifeln, dass es in Oesterreich ebenso gesunde Betriebe gibt, die sowohl leistungsorientiert, humansozial und zukunftsorientiert in langfristiger Perspektive sind und die Zeichen der Zeit verstanden und daraus zu lernen gewillt sind.

Mit aller Deutlichkeit gesagt: Ich rede von Volkswirtschaft !!! , an der sich Spekulanten, Profiteure und Mega Gewinnschoepfer, deren Reichtum aus fremder Arbeitsleistung erwaechst, zu orientieren und selbst zu begrenzen haben. Die umgekehrte Haltung, der offensichtlich der Treichl anhaengt und nacheifert, fuehrt letztendlich zu irreversiblen Verlusten von Produktionskapital und Kapitalreserven an sich. Siehe Restriktionen durchm BASEL I/II/III. Das ist voellig unverantwortlich und hat in einer Demokratie, die auf sozialer Verteilungsgerechtigkeit auf Grund ihrer Leistungskapazitaet aller Beteiligten beruhen muss und in der klassischen oesterreichischen Sozialpartnerschaft, die vom hemmungslosen Neoliberalismus zerstoert und temporaer ausser Kraft gesetzt worden ist, einige Jahrzehnte ihre Entsprechung gefunden hat, nichts verloren und steigert bloss Korruption und Anti-Soziale Wirtschaftskriminalitaet. Wie stecken mitten in diesen Krisenzonen und der gerechter justizieller Verfolgung.
Einen charakteristischen BananenAusrutscher hat sich HEUTE, die Gratis Zeitung aus der KZ- Redaktion, geleistet. Unter Falsch macht eine klassischer Austrosepp / alias Herr Strudel / alias Herr Karli Figur einen Kniefall vor S&P. Unter richtig ist ein rabiater Sepp gezeichnet , der mit Schwung S&P in den Arsch tritt. Eine klassisch masslose austriakische Selbstueberschaetzung von SeppaliasStrudelaliasKarli. So arbeitet man Strache und anderen frisch von der Alpinsonne gebraeunten damagogischen austronazionalen Giftmixern und Citybar-Shakern in die Haende und mit Garantie an der noetigen Vernunft vorbei. Hoffentlich applaudiert der Charly Kappel , vormals AZ, nicht dem auf- und vorgelegten Irrsinn. Der hirnverbrannnte Austrosepp, gezeichnet von Bernd Ertl, verstaucht sich bei der Aktion gewiss alle Zehen und laeuft Gefahr, sich den Knoechel zu brechen. Standard&Poors hat naemlich fuer den Fall der Faelle einen Hintern aus Stahl. Die kratzt der ErtlKikeriksPotschn gewiss nicht. Ertl giesst bloss hier Oel in die ohnehin schwellende Glut. So ein karikaturistisches Biedemanderl&Brandweinstifterl im HEUTE KZ FORMAT. Aerger, Zoff und dummem Zotten werden so am Bier-und Trietztisch erzeugt und lenken damit von den wahren Problemen ab. Des Oesterreichers liebstes Wirtshausspiel im Rangeln um die Lufthoheit am Stammtisch: San ma gscheit, bleib ma bled...!
Andererseits: Man soll sich von Standard&Poors nicht irre machen lassen. Die muessen ebenso ihre Karten und Kriterien auf den Tisch legen. Ratingagenturen koennen keine Gottesurteile faellen. So vermessen sind sie nicht, taktieren tun sie allemal. Es ist bedenklich, dass die Ratingagenturen ausschliesslich US-Agenturen sind, obwohl die USA und die Wallstreet drauf und dran sind, ihren ersten Rang im Weltwirtschaftsgefuege abzugeben bzw. den bereits verloren haben. Die Gruende sind bekannt. Die Europaeische Union sollte selbst eine Rating Stelle einrichten. Die ist bereits angedacht, wie man in der NZZ lesen kann. Die EU ist voelkerrechtlich gesehen ein souveraener Staatenbund, dem man dies nicht verwehren kann. Weder der Kommunismus noch der Kapitalismus, noch ein anderes Diktat haben ein Anrecht auf Totalitarismus, selbst wenn sie sich bis ueber die Zaehne nueklear bewaffnet zeigen. Die USEer werden es Bruessel gewiss im Namen der Menschenrechte danken ! Nur so laesst es sich auf Augenhoehe verhandeln und wertschaetzen.



Moodys >>> Austria : AAA

Kyotoprotokoll

Standard & Poors >>> Hungary Ramschniveau : BB+

In voelliger Verkennung der Produktion und Distribution von Musik im High Tech Zeitalter und deren weltweiter Vernetzung versucht man sich hier in Baden aktuell an einem neu zu errichtenden Beethovenmuseum. Der Verdacht liegt nahe, dass da die Bauwirtschaft und die heimische Kultur-Kleinindustrie erneut bedient werden soll, wie bereits im Fall des Rainoleums im Frauenbad geschehen, dass die Kosten der Errichtung und die Abdeckung der laufenden Kosten nicht hereinspielen wird.
Beethoven gehoert nicht Baden, nur weil er hier gelebt und gearbeitet hat. So wie in Wien hatte er nur Probleme mit seinen hiesigen Quartiergebern. Die Europaeische Union gehoert ebenso wenig Baden, nur weil Beethoven Schillers Hymnentext vertont hat. Wenn sie aus Beethoven was machen wollen, dann sollen sie seine Musik auffuehren. Das geht aber nicht in einem Museum., selbst wenn das so modern und teuer wie moeglich neu errichtet wird.
Baden sollte sich weniger an Unterhaltung als mehr an europaeischer Vernunft orientieren. Dazu sind jedoch sogenannte Event Manager nicht befaehigt. Deren Fertigkeiten gehen ueber die Produktion von Glamour und Klamauk nicht hinaus. Baden ganz in Weiss droht 2012 in Neuauflage, im Kasino traegt man gerne das kleine Schwarze... Alles schwierig in einer Stadt, die sich in der Tradition der Operettenwelt des 19.Jahrhunderts noch immer festklammert,
Wenn sie mich fragen, Stadt und Land schreiben rote Zahlen, weder weiss noch schwarz. Alle Finanzierungsmodelle sind absehbar kuenftige Belastungen von Buerger und Buergerin. Locker vergeben wie politisch unverantwortlich in den Sand gesetzt. Wie man das macht, haben sie juengst mit den den grossen geplanten AKH Projekten im Wiener Becken gezeigt. Alle potentiellen Kreditgeber sind tief bis in den Euro Raum hinein in deren Leitung mit NOE Schwarzen besetzt. Motto: Wir schaffen an und EU plus EZB wirds pecken. Geschnitten; bei denen schimmert Cerberus von der Bodenplatte des Tresors durch. Da wird auch Gino, der mit seiner halberten Diss gerade noch mal davon gekommen ist, nicht aushelfen koennen. Hahn weiss ganz genau dass er in Bruessel auf einem Schleudersitz sitzt. Er verwaltet zwar 30 Prozent des EU Budgets in Form der Regionalfoerdung. Doch die duerfte schwer angeschlagen sein. Ob Hahn mit dem Schleudersitz unbeschadet aussteigen wird koennen. Der funktioniert wie bei den bundesdeutschen Starfightern nur
noch mit 50 % Sicherheit. FJ Straus hat sie einst angekauft und ist an diesem Deal in Bonn und an Rudolf Augstein klaeglich gescheitert. Amigos, Amigos was stellt ihr da an ?




Badener Lokalgroessen entdecken Ludwig van Beethoven ohne sich auf das Wesentliche zu besinnen


Dem geplanten Badener Beethovenmuseum sage ich einen vergleichbaren Flop voraus. So wird Baden nie schuldenfrei. Das ist eine Provinzposse, in der viel Geld
beim Buehnentuerl hinausgeworfen wird, bzw. bereits hinausgeworfen worden ist. Wer faehrt schon wegen der Rainer Grottenbahn im Frauenbad nach Baden. Der Beethoven gehoert der halben Welt. In Baden musste er sich alle paar Monate ein neues Quartier suchen. Das hat Ludwig van gewiss nicht vergessen. Hausmeister wollen an Genies nur eines: verdienen... So nicht !
Nachrichten aus dem Mayen Land ; .

Das Wirtschaftsblatt berichtet am 20.10.2011 Andy Treichl Cash /// In Aufsichtsratskreisen werde zudem nicht ausgeschlossen, dass Treichl diesbezüglich selbst einen Vorschlag einbringt, heißt es im Bericht. Insgesamt habe die Erste 2010 für Vorstandsgagen 8,8 Millionen Euro ausgegeben. Laut dem Bericht hat Treichl zuletzt 1,297 Millionen Euro als "leistungsabhängiger Geldbezug" sowie ein "sonstiger Bezug" in der Höhe von 448.000 Euro zusätzlich zum Fixbezug von 1,050 Millionen Euro bezogen. In Summe habe der Bank-Chef damit im Vorjahr 2,795 Millionen Euro Gage kassiert. Nicht angetastet wird laut Kessler die Aufsichtsratsvergütung. Diese wurde bei der im Mai abgehaltenen Hauptversammlung der Bank auf 700.000 Euro verdoppelt. Das hat für massive Kritik seitens der Anleger gesorgt. Laut Kessler habe man die Gagen angehoben, um international wettbewerbsfähig zu werden, da man im Aufsichtsrat auch internationale Experten anlocken möchte. Die Vergütung hänge aber freilich mit der Entwicklung der Bank zusammen und könnte zukünftig ebenfalls ein Thema werden.

Sommers & Winter-Hilfswerk : Fuer alle Faelle >>> for all Seasons ???









SPIEGEL Klar Text


Dass die Republik Oesterreich aktuell zu ihrem Trippel AAA von Moodys gekommen ist, wirkt wie
ein Weihnachtswunder. Ueber den Anlass darf spekuliert werden. Es ist zu vermuten, dass es Vorleistungen auf die Zukunft sind, die noch nicht
eingeloest worden sind. Hoffen wir das Beste fuer diesen athmosphaerischen Stabilisierungs-Versuch ! Man hat kurzfristig Oesterreich als Felsen
in der zu befuerchtenden Ost Europa Springflut gemacht. Man muss das Schiff auf hoher See umbauen und umruesten, ohne einen sicheren Hafen anlaufen zu koennen.
Tripple AAA ist wichtig, es bedeutet hoechste Creditbonitaet. Es ist im Zuge der Globalisierung vollkommen egal, wo die Ratingagenturen sitzen, ob ihn New York, ob in Tokio, Paris oder Wien. Wichtig ist, dass sie ihre Aufgaben und das globale Geschaeft und die damit verknuepften Produktionsformen verstehen.
Die Ungarn liegen nicht nur in Fragen der Presse- und Meinungsfreiheit schief. Sie haben im Zuge der Ostintegration Westgelder, kassiert ohne die Eigenproduktivitaet
merkbar zu entwickeln. Die Westgelder haben eher zum An- und Einkauf von Westwaren gedient, und sind so wieder dem Westen zugute gekommen.
Das ist das Dilemma aller EU Oststaaten und ua. der oesterreichischen Banken, die unbedacht
unser gutes Geld bedenkenlos in Form von Krediten transferiert haben. Sie haben so das falsche Wunder finanziert, auf Lasten der hiesigen Bevoelkerung, die so in Mitleidenschaft gezogen worden ist.
Es hat allerdings bereits vor 10 jahren vereinzelt Bundeswirtschaftskaemmerer gegeben, die gesagt haben, wir geben in Osteuropa zu viel Geld her. Diese Mahner wurden nicht gehoert. Die Warnleuchten fuer die Banken waren so frueh genug und zeitgerecht aufgestellt.

RAIFFEISEN BANK INTERNATIONAL AG 20,36 EUR down -0,61 (-2,89%) / 28.12.2011 17:45




17.1.2012 EU geht rechtlich gegen Ungarn vor; Wegen der Gesetze zu Zentralbank, Richter-Pensionierung und Datenschutz steht ein Vertragsverletzungsverfahren bevor Das zeigt doch deutlich, wie sehr
obig erwaehnter Kundenbetreuer in seiner Sorge ums Ostgeschaeft, obwohl Staatsbuerger der EU Republik Oesterreich gewillt ist, sich ausserhalb des zulaessigen Verfassungsrahmens zu bewegen. Das ist einem hiesigen Banker nicht gestattet, selbst wenn seine UrUrOma aus Ungarn kommt.
STANDARD On-Line 13.01.2012 Ungarn und Italien als Auslöser fuer die Rueckstufung Osterreichs seitens S&P Standard Poors.
Die Herabstufung Österreichs durch die Ratingagentur liegt offiziell im starken Engagement der heimischen Banken in Osteuropa, vor allem in Ungarn, und der schlechten Wirtschaftslage Italiens begraben. Die Banken sind in Ungarn, das die Zahlungsunfähigkeit fürchten muss, mit rund 40 Milliarden engagiert. Der südliche Nachbar Italien hingegen ist der zweitgrößte Handelspartner der Republik.
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Michael Spindlegger (ÖVP) bezeichneten die Entscheidung als unverständlich, da Moody's und Fitch die Bestnote des Landes ja jüngst bestätigt haben. Die Regierungsspitze wies in einer ersten Reaktion darauf hin, dass Standard & Poor's die Risiken in Mittel- und Osteuropa höher einschätze. Die Bankenaufsicht habe bereits Richtlinien zur Risikominimierung für die in diesen Ländern engagierten Banken angekündigt. Faymann und Spindlegger verweisen überdies auf die - zumindest mit einfacher Mehrheit - bereits beschlossene "Schuldenbremse".
Source REUTERS im Standard 31.12.2011
Zitat Otto Neurath - Picto Statistiker: Das Schiff auf hoher See umbauen muessen, ohne einen sicheren Hafen anlaufen zu koennen ...
Kurt Schwitters at UNIVY archive / Frei geknuellt und De-Collagiert
Happy New Year
Alles Gute im Neuen Jahr wuenscht der Herausgeber des Electronic Journal Literatur Primaer
Die Welt wird nicht untergehen. Der Halleysche Komet kommt alle 75 Jahre wieder.
Xin Nian Kuai Le
Indien gruesst
Johannesburg Dancers
Der Fruehling wird schoen&gruen
Quelle FAZ 27.Dezember 2011
Lese Empfehlung
Man muss in unserem Land darauf achten, dass die Baeume und die geistigen Blueten nicht allzusehr in den Himmel wuchern. Wir sind Weltmeister der Uebertreibung und der masslosen Selbstueberschaetzung. Auch das ist historisch ererbt. Sachslehner hat solide historische und formal aussergewoehnliche Sacharbeit geleistet. Klar ist der Meister des Put allspace in a nutshell > or in a not shall Joyce ein ueberlegenes Kaliber von Weltklasse . Von Finnegans Erwachen, eine der Grundlagen der Arbeiten von MarshallMcLuhan Message or Massage or both in one, kann das Gros der Historiker mangels Faehigkeit zur Vision (in americaine sense und nicht in Vranitzkys dummer Religionsinterpretation) nicht einmal traeumen. Von den Grundlagen der modernen, am Experiment und an Pruefung aufbauenden Naturwissenschaften und Physik haben sie kaum profundes Wissen. Das ist nicht das Fach, in dem sie sich zu bewaehren haben. Das ist in der Literatur wenigen vorbehalten, zbsp. Aldous Huxley. Science Fiction Literatur wird von Germanisten, die gerne auf abgefahrenen Holzwegen latschen, mit Verachtung bedacht. Mit Alice im Wunderland und dem Zeit Guide Hoppel wissen sie ebenso wenig anzufangen. Immerhin: Lewis Caroll war Mathematiker auf der Hoehe seiner Zeit. Man kann durchaus vom Uebergang vom mechanistisch dynamischen Modell Isaac Newtons zu einer relativistischen Weltschau reden. Doch das interessiert die Literatur Sekundaer Wissenschaftler nicht. Die gehen der Frage nach, ob Caroll kleine Maedchen platonisch mit dem Kameraauge geliebt hat. Die Frage konnten sie bis heute nicht ueberzeugend klaeren.
Die Regierung Orban spielt aktuell wiederum ein brandgefaehrliches nationalistisches Spiel. Die Ungarn haben sich nie supranational verantwortlich gezeigt, sie haben lange Zeit mit Leihkoenigen aus dem Hause Habsburg seperatistisch agiert. Sie gefaehrden heute wieder in ihrem nationalistischen Wahn das Europaische Projekt. Man muss ihnen entschieden entgegentreten.Wenn es sein muss, mit allen verfuegbaren und durch die Europaeische Verfassung legalisierte Mitteln. Doch ist es besser, wenn die Regierung Orban jetzt zuruecktritt und mit ihrem rechtsradikalen Buendnispartner sang und klanglos von der Buehne verschwindet. Man muss jedoch mit Tatsachen und Fakten rechnen. Entspricht die Mehrheit der Bevoelkerung im Land tatsaechlich den Kraefteverhaeltnissen im ungarischen Abgeordnetenhaus, wird sich Europa fragen muessen ob es dem ungarischen Weg Platz einraeumen will und kann, ohne selbst Schaden zu nehmen.
Die Wahrheit ist, sie sind bereits 1918 klaeglich gescheitert, ob die Donaumonarchie nun weiter lebensfaehig gewesen waere oder nicht. De jure und finanztechnisch gesehen, kann es so gewesen sein. De facto war es ein Schrotthaufen und ein zerrissener Fleckerlteppich, den Joseph Roths Trotta im Irrenhaus nicht mehr zusammen fuegen konnte. Im Zuge des schwarzblaugelben Ostmitteleuropawahns der Jetztzeit haben sie das Spiel wiederholt und stehen kurz vor der Bruchlandung. Sie werden am Misthaufen landen und nicht am Komposthaufen !
Der seichte Herr Ritterband wuerdigt den Flachmann Orban. Alles schwarzgelbBLAU. Etwas spaeter muss sich die NZZ korrigieren.
Leopold Hawelka 1911 - 2011
Das Spiel der Masken und die Wahrheit des Lebens
Alexander Dubcek und Vaclav Havel gemeinsam am Rednerpult
Nach dem Fall des Kommunismus 1989
Ich habe von Vaclav Havel wenig gelesen und kaum Stuecke von ihm gesehen. Ich habe einige Dokumentationen ueber ihn und zum Teil sehr privat gehaltene Interviews mit ihm gesehen. Ich entsinne mich jedoch an einen schmalen Band, in dem Havel einen beschreibt, der die Waende hochgeht und ueber den Plafond laeuft. Ein ketzerisches Sakrileg im realitaetsbesessenen Realen Sozialismus. Die Sowjets wussten es bereits besser. Denn sie erprobten laengst mit Hilfe von Baikonur den Zustand der Schwerelosigkeit im Raum. Havels Freund Milos Forman drehte 1976 in den USA den faszinierenden Film Einer flog ueber das Kuckucksnest, spaeter stattete Forman die Praesidentengarde am Prager Hradschin mit ansehnlichen Uniformen aus.
Mich hat Havel als politischer Akteur im Namen der Menschenrechte interessiert. Er hat viel erdulden muessen. Er hat fuer die humane Liberalisierung der Tschechoslowakei in Erfuellung der Charta 77 viel geleistet und sein Bestes gegeben. Lektuere laesst sich nachholen. Pavel Kohout, der in heftigen Debatten im Cafe Slava (von an den Nebentischen sitzenden Staatsspitzeln gierig belauscht) die Position der Reformkommunisten eingenommen, zeigte sich zu Ende laut FAZ mit Havel vollkommen versoehnt.
Kurz vor seinem Tod traf sich Vaclav Havel nochmals mit dem Dalai Lama. Das Thema: The Human Rights ! Adieu Vaclav Havel ...
Havel hat nicht nur die Welt in absurden Perspektiven, wie man sagt, auf den Brettern, die die Welt bedeuten, gedeutet. Er hat auf der Weltbuehne agiert und auf ihn wurde reagiert. Wolfgang Kraus hat ihn ihm den Prototyp des kuenftigen Politikers erkennen wollen. Doch Havel war ein Sonderfall und Kraus ein wenig hoffnungsvoller Phantast, der in allen Ecken und Winkeln bedrohlichen Nihilismus gewittert hat. Havel hatte etwas zu sagen, Kraus hat bloss die Oesterreichische Gesellschaft fuer Literatur geleitet, ein Posten, den er mehrere Jahrzehnte einnehmen konnte.
Geboren am 5. 10. 1936 in Prag. Wegen seiner Herkunft aus einer «bourgeoisen», nach dem kommunistischen Umsturz 1948 enteigneten Familie konnte Havel nur auf Umwegen Ober- und Hochschulbildung erlangen. 1951 Lehre als Chemielaborant. 1954 Abitur an einer Abendschule. 1955 debütierte er mit Kritiken in der Zeitschrift «Kveten» (Mai), später publizierte er in allen wichtigen tschechischen Literaturzeitschriften. 1959 schrieb er sein erstes Stück, den Einakter «Rodinný vecer» (Familienabend). Nach der sowjetischen Okkupation widersetzte er sich der neostalinistischen Gleichschaltung, bekam Publikationsverbot, wurde wegen der Beteiligung an zahlreichen Protestaktionen schikaniert, geheimpolizeilich observiert und schließlich 1977, als Mitbegründer und Sprecher der Charta 77, zu vierzehn Monaten Gefängnis verurteilt. Danach Hausarrest aufgrund fortgesetzter Aktivitäten als Bürgerrechtler (Gründung des «Komitees für die Verteidigung zu Unrecht Verfolgter» und Veröffentlichungen im Ausland. 1979 Verurteilung zu viereinhalb Jahren Haft, von der ihm nur die letzten Monate wegen einer lebensgefährlichen Erkrankung erlassen wurden. Weil er im Januar 1989 eine Gedenkveranstaltung für Jan Palach mitorganisierte, der sich 1969 aus Protest gegen die Okkupation des Landes selbst verbrannt hatte, wurde Havel erneut festgenommen und zu neun Monaten verschärfter Haft verurteilt; nach weltweiten Protesten Entlassung im Mai. Am 29. 12. 1989 Wahl zum Präsidenten der CSFR. Auszeichnungen: Österreichischer Staatspreis für europäische Literatur (1969); Ehrenpreis der Société des Auteurs, Frankreich (1981); Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1989); Simon-Bolivar-Preis, Venezuela (1990); Rotary-Preis, USA (1990); «Olof-Palme-Preis für öffentliche Verdienste», Schweden (1990); Internationaler Karlspreis der Stadt Aachen (1991).
Quelle rororo
Bei Durchsicht der umfangreichen Foto Hits im Google Pict Format bin ich nur auf ein einziges Foto gestossen, dass Vaclav Havel mit seinem ehemaligen Staatskanzlisten Karoly Schwarzenberg zeigt. Schwarzenberg ist bereits Aussenminister der Tschechen, waehrend Vaclav betruebt und von Krankheit gezeichnet neben ihm sitzt. Im Fall Lybiens hat sich Schwarzenberg schwer geirrt. Nicht nur da. Eindimensionale Utiltaristen gehen fehl, immer oefter...
wikipedia sagt: Das Manifest der 2000 Worte ist eines der wichtigsten Texte des Prager Frühlings in der Tschechoslowakei von 1968. Der Text trug auch die Überschrift Zwei Tausend Worte, die an Arbeiter, Landwirte, Beamte, Künstler und alle gerichtet sind / Es ist ein Zeugnis einer Emanzipation der Öffentlichkeit und wurde von Intellektuellen verschiedener Couleur unterzeichnet. Das Dokument entstand auf Anregung einiger Mitarbeiter der Tschechoslowakischen Akademie der Wissenschaften Cseskoslovenská akademie ved, u.a. Otto Wichterle, Jan Brod, Otakar Poupa und Miroslav Holub. Verfasst wurde es im Juni 1968 von dem bekannten Schriftsteller Ludvík Vaculík. Das Manifest erschien am 27. Juni 1968 in der kulturpolitischen Zeitschrift Literární listy und in den Tageszeitungen Lidovénoviny, Práce, Mladá fronta und Zemedelské noviny. / Er beleuchtete nicht nur die Rolle der KPC im Prozess des Prager Frühlings sehr kritisch und forderte eine unbedingte Weiterführung der Reformpolitik, gegen die reaktionären Kräfte im In- und Ausland, sondern übte auch allgemein heftige Kritik an den Irrtümern des Sozialismus. Die Führung der Kommunistischen Partei lehnte das Dokument als eine Misstrauenserklärung gegenüber ihrer Politik ab. Die Bevölkerung, insbesondere auch die bis dahin eher passive Arbeiterschaft, begrüßte das Manifest hingegen in einem stürmischen Echo. Generell führten die 2000 Worte zu einer weiteren Radikalisierung sowohl der konservativen als auch der reformorientierten Kräfte, während die Regierung Dubcek sich gezwungen sah, zwischen beiden Seiten zu lavieren.
Das Manifest der 2000 Worte orig. Dva tisíce slov 1968, 27. cerven
Vaclav Havels Vermaechtnis
Die Frage, wie weit Havel als Exponent des Hedonismus, so wie dieser 1976 von Daniel Bell in Zukunft der westlichen Welt beschrieben wurde, zu bewerten ist, bleibt vorlaeufig offen.
Walter Giller 1927 - 2011 & Rudi Kleinschmidt
Erinnerungen an den Film von Wolfgang Staudte Rosen fuer den Staatsanwalt aus dem Jahre 1959. Walter Giller
spielte die Hauptrolle, den Gefreiten Rudi Kleinschmidt.
wikipedia weiss: In den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wird der Gefreite Rudi Kleinschmidt vom Kriegsgerichtsrat Dr. Wilhelm Schramm beschuldigt, zwei Dosen Scho-Ka-Kola-Schokolade (Fliegerschokolade) gestohlen zu haben. Kleinschmidt verteidigt sich damit, dass er die Schokolade von holländischen Schwarzmarkthändlern gekauft habe. Schramm beantragt die Höchststrafe wegen Diebstahls und Wehrkraftzersetzung, die Todesstrafe. Auf dem Weg zur Hinrichtung an einem Waldrand unterschreibt Schramm gerade das Urteil, um zu dokumentieren, dass es vollstreckt worden sei, als der Trupp von einem feindlichen Flugzeug angegriffen wird. Schramm und das Exekutionskommando fliehen. Der Wachmann lässt Rudi Kleinschmidt entkommen. Auf der Flucht fängt er das durch die Luft wirbelnde Blatt des Todesurteils auf.
Wider die Verdraengung des Gedenkens, wider das Vergessen !
Raffiniert ist der Herrgott
Alles Gute und nur das Beste wuenscht der Herausgeber
Bond is a never ending Story
So wuenscht es sich Eduard Habsburg, Pressesprecher von Bischof Kueng aus St.Poelten, im STANDARD / 10. Dezember 2011 12:12 On-line
Wiki knows: Eduard Habsburg (eigentlich: Eduard Karl Joseph Michael Marcus Antonius Koloman Volkhold Maria Habsburg-Lothringen - traditionell: von Habsburg-Lothringen, Kaiserlicher Prinz und Erzherzog von Österreich, Königlicher Prinz von Ungarn und Böhmen) (* 12. Januar 1967 in München), Dr. phil., ist ein Drehbuchautor, Romancier und katholischer Philosoph.- So viel fuer erste zu Eduard Habsburg, der solche Titulatur moeglicherweise in Bayern verwenden darf. In der Republik Oesterreich ist ihm das verwehrt
Und es wird ihm auch verwehrt bleiben. Hier hat er sich an die Verfassung zu halten und der
Schlichte Buerger Habsburg zu bleiben. Daran wird auch Bruessel nichts aendern koennen und nichts aendern duerfen. Die sogenannte Thronfolge ist mit 1918 auf Dauer erledigt.
Die ungarische Thronfolge endete nach 1918 verfassungsgemaess mangels Bewerber automatisch binnen einen halben Jahres.
Daniel Craig, Judy Craig und Javier Bardem drehen zwar schon den nächsten 007-Streifen, aber das wird nichts mehr - Warum es mit den Bond-Filmen aus und vorbei ist sub-line des Artikels im On-line Standards.
Jetzt wirkt Ederl Habsburg, flotte 44 Jahre alt, als Pressesprecher von Bischof Klaus Kueng, der seine OPUS DEI Zugehoerigkeit nie bestritten hat, in St.Poelten. Kueng aus Vorarlberg folgte dem ominoesen wie odioesen Kurt Krenn nach, dem gewiss niemand mehr nachweint. Schoenborn hat gesegnet.
Eduard Habsburg ist Autor und Drehbuchautor. Seine Liebeserklärung an 007, "James Bond in 60 Minuten", erschien 2008. Sein persönlicher "M" ist Bischof Klaus Küng von St. Pölten, dem er als Medienreferent dient. Anders als Bond ist Habsburg verheiratet, hat sechs Kinder und lebt nicht auf einem "square off King's Road", sondern in Niederösterreich.
Das sich ein Habsburg das Ende Bonds herbei wuenscht, versteh ich. Mit Britannien waren die nie Freund. Das Habsburgs frommer Wunsch ganz im Sinne des vom OPUS DEI beeinflussten Vatikans ist, liegt auf der Hand. Immerhin haben die den Karl den Letzten seelig gesprochen, der jetzt als Tafel-Seeliger in vielen oesterreichischen Kirchen aushaengt. Harry Potter, ein angelsaechsischer Zauberspuk, der Merlin & Mim nahekommt, war dem Vatikan ein Dorn im Auge. Den Kommissaren der Commissione Bone Fide dient jeder Leinwandzauber als willkommener Anlass, den repressiven Ablasshandel weiter zu spinnen und Maulkorberlaesse zu erteilen.
Die Anglikanische Hochkirche, auch in deren Namen agiert BOND, hat sich schon vor einigen Jahrhunderten aus verstaendlichen Gruenden aus dem katholischen Verband ausgeklinkt.
Eines sollte Rom verstehen. Der Opus Dei ist gekommen, nachdem die Jesuiten gegangen worden sind. Orden in Rom gehen und kommen. Nix is fix...ausser FIX PAX
Man muss festhalten: Niemand kann dazu gezwungen werden, eine Ware zu zahlen, die ihm oder ihr
missfaellt. Auch Kulturgueter sind Waren, die ebenso der Leistungspflicht unterworfen sind. Es muss ja was zurueckkommen.
Niemand ist dazu verpflichtet, Traditionsgueter um ihrer selbst willen zu erhalten, nur weil die sich nicht mehr aus
eigener Kraft erhalten koennen. Andererseits steht es jeder und jedem frei, eigenes Geld in schwarze Loecher zu investieren,
so es ehrlich erworben ist. Warum jedoch sollte man einem schwarzblaugelben Konkursverein nur einen Cent an Steuerleistung abgeben ? Spenden hingegen
bleiben frei !
Die Mitglieder wandern ab. OPUS Kueng traeumt von einer allgemeinen Kultur - und Sozialabgabe. Der KURIER hilft ihm in PR Angelegenheiten.
Ein naechster Schritt zum Austro - Totalitarismus ? Kueng will den Klingelbeutel und die Kirchensteuer endgueltig verstaatlichen. Da muss er aber ersteinmal
das Konkordat neu verhandeln. Wie wir wissen, geht dies jedoch nicht in einseitiger Entscheidung. Da muss der Kueng mit vielen Verhandlungspartnern
ganz im Sinne des Pluralismus rechnen. Die Zeit der Kirche in Zentralmachtherrlichkeit ist vorbei.
Vorzugehen ist in Evaluierung nach dem Leistungsprinzip mit Spielraeumen einer zukunftsorientierten
Kosten Nutzen unter Beruecksichtigung von Grenznutzen Einschaetzungen. Was es wiegt, das hat es ! Falsche Gewichte werden nicht zugelassen. Die Gamble-Community hat aussen vor zu bleiben.
Zocker, schraege Hasardeure und schaebige Manipulateure sind auszuschliessen. Betrueger duerfen ohnehin nicht an den Tisch.
Kuengs Vorstellungen werden klare Antworten erteilt !!!
Sollen Ausgetretene Kirchensteuer bezahlen? Umfrage | 05. Jänner 2012 15:59 STANDARD On-Line / Der Chef des oberösterreichischen Bauernbundes, Max Hiegelsberger, hat vorgeschlagen, dass Personen, die aus der römisch-katholischen Kirche austreten, weiterhin einen "Kultusbeitrag" leisten müssen. "Die Geschichte und Identität eines Landes finden sich auch in den geschichtsträchtigen Gebäuden. Die Stifte, Klöster und Kirchen sind Wahrzeichen", so Hiegelsberger. Der Kirchenbeitrag würde auch zum Erhalt dieser bauten verwendet, argumentiert er. Halten Sie das für eine gute Idee? (red, derStandard.at, 5.1.2012)
Ich bin gegen den Vorschlag
Das ist Absage an die katholischen Fundamentalisten und Totalitaristen ! Der Schnorrer King entwertet alles Prinzip der Freiwilligkeit und damit das Wesen der Gabe...Er versucht die christliche Communio durch Buerokratie und Amtsschimmeln mit Scheuklappen zu sein. Buergerin und Buerger des Staates sieht er bloss als Geldscheisser an.
NZZ 1.12.2011
Dominanzen ins Fell gehuellt
Echt ? OR ? Imitat ?
Werbe-Zynismus am Laufsteg pur
The best way, to ignore things, which are not important, is >>> NO COMMENT
Beijing > Qinghai > Lhasa Railway
Lokomotiven von General Electric
Die Vormals Magnifizenz einer Wiener Kunsthochschule und ein befreundeter Kunsthaendler versuchten einer Wiener Beuys Block zu kreieren, der jedoch als plumbes Faelschungsmanoever enttarnt worden ist. Die Sache ist aufgeflogen, weil Rektor & Kunsthaendler angeblich einen bestimmten Deal nicht eingehalten haben. Der Schaden fuer das Ansehen der Wiener Kunstszene in der Welt war enorm und wirkt heute noch nach. Ein Raumkuenstler aus der Klasse unseres Hoch-Schulmeisters bruestete sich, die Signatur von Joseph Beuys perfekt schreiben zu koennen. So berichtete damals der STANDARD. Die gerichtliche Verfolgung wurde verschleppt, die Nachforschungen liess man im Sande verlaufen. Der SPIEGEL widmete dem Skandal eine Doppelseite. Magnfizenz haette die Dummheit nicht noetig gehabt. Er galt und gilt als hoechst eigenwilliger, hoch kreativer Kuenstler. Was und wer ihn wohl dazu getrieben hat, in das Dunkel des Faelscherwesens ab zu steigen ?
Auch ein anderer Maler aus Wien hat bereits frueh seine in spaeteren Jahren aus oesterreichscher Sicht fulminante Karriere in Hybris eroeffnet und suchte mit seiner Mono & Egomanie allem und jedem seinen Stempel aufzudruecken.
Solche Geschichten verdienen aus serioeser kuenstlerischer Position betrachtet eigentlich kaum Beachtung, sondern schlicht und einfach allein Verachtung. Fuer jene, die dafuer in gutem Glauben Bares hergegeben haben, die vorsaetzlich getaeuscht worden sind, sieht die Sache allerdings anders aus.
Dear Friends,
Right now, Congress is debating a law that would give them the power to censor the world's Internet -- creating a blacklist that could target YouTube, WikiLeaks and even groups like Avaaz!
Under the new law, the US could force Internet providers to block any website on suspicion of violating copyright or trademark legislation, or even failing to sufficiently police their users' activities. And, because so much of the Internet's hosts and hardware are located in the US, their blacklist would clamp down on the free web for all of us.
The vote could happen at any time now, but we can help stop this -- champions in Congress want to preserve free speech and tell us that a global outcry would strengthen their hand, and one of them -- Senator Wyden -- says he will "filibuster" or block any vote on the bill by reading out our petition names until the clock runs out! Let's urgently raise our voices from every corner of the world to build an unprecedented global petition.
Click below to sign and then forward to everyone:
For years, the US has condemned countries like China and Iran for their clampdown on Internet use. But now, the impact of these new censorship laws could be far worse -- effectively blocking sites to every Internet user across the globe.
Last year, a similar Internet censorship bill was killed before reaching the US Senate floor, but it's now back in a different form. Copyright laws already exist and are enforced by courts. But this new law goes much further -- granting the US government and big corporations enormous powers to force service providers and search engines to block websites based just on allegations of violations -- without a trial or being found guilty of any crime!
Free speech advocates have already raised the alarm, and some key senators are trying to gather enough support to stop this dangerous bill. We have no time to lose. Let's stand with them to ensure that American lawmakers preserve the right to a free and open Internet as an essential way for people around the world to exchange ideas, share communication and work collectively to build the world we want. Sign below to stop censorship, and save the Internet as we know it:
In the past months, from the Arab Spring to the global Occupy Movement, we've seen first hand how the Internet can galvanize, unify and change society. Now, if we stand together, we can stop this new attack on Internet freedom. We've done it before -- in Brazil and Italy, Avaaz members have won major victories in the fight for a free Internet. Let's galvanize our global web community to crush the most powerful censorship threat that the Internet has ever seen.
With hope, Luis, Dalia, Diego, Emma, Ricken, Aaron, Antonia, Benjamin and the rest of the Avaaz team
Freiheit der Kunst > Made in Suisse
Schwarzer Montag / Schwarzer Freitag / Neue Woche
8.November 2011 > Der Tag der Putzfrau
BuchWien 11 + Interpaedagogica 2011 im Wiener Messepalast
Die Republikaner sind im US-Senat mit ihrem Antrag gegen Netzneutralität gescheitert. Die von der Federal Communication Commission im Dezember 2010 erlassenen Regeln zum freien Datenverkehr sollen Ende des Monats in Kraft treten. / WhatsUpGold.com/deDer US-Senat hat für die Einführung der Netzneutralität in den USA entschieden. Mit einer Mehrheit von 52 zu 46 Stimmen wiesen die Abgeordneten einen Antrag der Republikaner gegen die Netzneutralität ab / Die US-Regulierungsbehörde Federal Communication Commission (FCC) hatte die Netzneutralität Ende 2010 beschlossen. Das bedeutet, dass Telefon- und Kabelnetzbetreiber konkurrierende Dienste und Inhalte, etwa Internettelefonie oder Videostreams, ohne Einschränkungen zulassen müssen. Netzwerkmanagement dürfen sie nur in eingeschränktem Maße betreiben und müssen es ihren Kunden gegenüber offenlegen / Die Republikaner hatten versucht, die Einführung der Netzneutralität zu verhindern. Im US-Repräsentantenhaus hatten sie im April 2011 dafür auch eine Mehrheit erhalten. Anfang dieser Woche kündigte US-Präsident Barack Obama, der ein Befürworter der Netzneutralität ist, an, ein Veto einzulegen, sollte der Senat gegen die Netzneutralität stimmten. Die republikanische Mehrheit hätte, wenn das Repräsentantenhaus noch einmal wie im April gestimmt hätte, nicht ausgereicht, um gegen das Veto des Präsidenten anzukommen / Das Reglement der FCC soll am 20. November 2011 in Kraft treten/ punktum !
Foundation of Economic Trends The Office of Jeremy Rifkin
1993 ging ich via des transatlantischen mailbox System THE THING, ein Medienkuenstlerverbund ins Netz. 1995 stellte ich erstmals anlaesslich der Oesterreichwoche auf der Frankfurter Buchmesse die Webversion des Electronic Journal Literatur Primaer vor. Es gab an 5 Plaetzen mit Monitor, PC und Festnetzanschluss die Moeglichkeit der On-Line Praesentation, die wir uns redlich und im Goodwill teilen. Damals konnte man die Web Anbieter, die auch persoenlich anwesend waren, auf der Frankfurter Buchmesse noch an zehn Fingern abzaehlen. Alsbald wurde mir klar, dass zu diesem neuen, global vernetzten
Kommunuikationsnetz die passende Oekonomie fehlt, die weder auf auf Adams, noch auf Friedman und Hayek gruenden kann. Weitere Ueberlegungen blieben im virtuellen Nebel stecken. Die oekologische Krise ist die eigentliche Ursache der Weltwirtschaftskrise , so Jerry Rifkin. Eine veraltetes Energiegewinnnungs Modell, Oel, Kernenergie, Kohle, erste und zweite industrielle Revolution, reisst die Wirtschafts- und Finanzstruktur mit in den Abgrund. Monetaristische Sanierungsbestrebungen sind so von vornherein zum scheitern verurteilt. Weiterhin bestehen kann: Solarenergie, Wasserstoff, Windenergie, Wasserkraft und Gezeitenkraftwerke, sowie thermische Kraftwerke, die die innere Erwaerme zu nutzen wissen. Neue Energievernetzungs- und Energieverwaltungsmodelle werden insbesondere durch die dezentralisierte Sonnenenergiegewinnung und deren optimaler Verteilung im Stromnetz moeglich.
Jeremy Rifkin forciert den modernen Dezentralismus, der vom kybernetischen Netz und vom Internet WorldWideWeb global zusammengehalten wird. Wir wissen, dass wir ein Risiko eingehen. Wir muessen das tun, denn die alten Strukturen taugen nichts mehr. Wir muessen das Schiff auf hoher See umbauen und neu gestalten, ohne einen sicheren Hafen anlaufen zu koennen und duerfen trotzdem nicht im Strudel des Malstroms versinken. Jetzt sind alle Mann und jede Frau an Bord aufgerufen, nicht allein vernuenftig, sondern auch zielfuehrend zu handeln. Das Schiff muss nicht nur klar kommen, es muss umgeruestet werden.
Einer der Vorreiter in der Aufbereitung neuer Energien war und ist zweifellos Armory Lovins, Physiker und Oeko Aktivist, der das Rocky Mountain Institut gruendete und leitet, der in eigener Planung ein Oekohaus gebaut hat, in dem u.a. die Abgabe von Koerperwaerme fuer den Warmenergie Haushalt mitsorgt, Baeume pflanzte und mit der Rechtsanwaeltin und Sozialwissenschaftlerin Hunter Sheldon Kinder zeugte. Armory war eine Zeitlang Berater fuer Alternative Energien des EXXON Konzerns und mitplanender Berater in der Entwicklung des Hypercars. Wer auf solche Pioniere nicht hoert, ihre Vorschlaege in den Wind schlaegt, darf sich nicht wundern wenn ihn der Zug der Lemminge mitreissen und ER, SIE und ES im Strudel des Malstroms unwiederbringlich verschwinden werden. Die Natur wehrt sich unerbittlich. Wer nicht fuer die noetige Harmonie im Konsens mit der Natur vorsorgt, wird untergehen. Der Natur ist das ala long gleichgueltig. Erdzeitalter sind keine Menschenzeitalter und schon gar nicht Menschenalter.
Was jetzt ? Was nun ? Was tun ?
Es bleibt zu hoffen, dass die wichtige Mahnung von Hugo Portisch in Angelegenheiten Europaeische Union und der damit verbundene Aufruf verstanden wird. Alles andere ist ohnehin bereits auf der Schrotthalde der Geschichte gelandet.
Die Vorschlaege, die Portisch aus dem klassischen austriakischen Sektionschef Staatssystem ableitet (PolitikerInnen kommen und gehen, Sektionaere bleiben und bilden das eigentliche Rueckgrad des Staates; nicht immer wie die Kunstsektion anschaulich bewiesen hat: so ist der Querlaeufer Mailath in die rote Wiener Stadtpolitik ausgebockt, weil er sich als Politiker (noch) eine groessere Karriere ertraeumt) sind in Hinblick auf Bruessel und den grossen europaeischen Staatenbund durchaus ernst zu nehmen und sollten zur Debatte stehen. Nicht in Wien, da kennen wir das eh in- und auswendig, sondern in Bruessel, in Strassburg, im europaeischen Rat wie im Europa Parlament, das waere eine gemeinsame Anstrengung der oesterreichischen Delegierten wert. Hanspeter Martin hat sich mehr als eine Eigengoal geschossen, sein Glashaus hat er von innen nach aussen zerdeppert, und der Anti-Euro Trojaner Moelzer, der bloss als aktiver Beobachter der nationalistischen Eigenbrodler, im europaeischen Sinne kontra und daquer, im Europaparlament sitzt, darf man ebenso in so einem Konzeptvorschlag, der ueber Osterreichs Tellerrand hinaus weiter gereicht und in Bruessel aktiv beworben werden muss, so er wirklich Sinn hat und macht, vergessen. Querbrater und Querschlaeger koennen in diesem Diskurs nur stoerend und subversiv werken und wirken. Dazu besteht keinerlei Bedarf. Andererseits ist fraglich ob Bruessel diese im oesterreichischen Staatsverstaendnis und tief in seiner Geschichte wurzelnden Anregung erst nehmen wird. Ob 450 Millionen Euroapaer und Europaerinnen (gemessen an dieser Zahl sind wir ein kleiner Staat mit nicht einmal 2 Prozent Anteil) dem zustimmen werden, ist voellig ungewiss.
Ueber die aktuelle Schieflage sowohl der USA, wie der GUS, der Nachfolgestaaten der UdSSR, darueber, die wechselseitig konditioniert ist, dass die imperiale Chessboard Strategy Zbigeniew Zbrzezinskis nicht aufgegangen, sondern an fuer den Westen unerwarteten, doch voraussehbaren globalen Neugewichtungen gescheitert ist, darueber erzaehlt der olle ORF Info Opa Hugo nichts. Das ist ja auch nicht das angegangene und weiter anzugehende Thema. Das Thema ist Europa. Es ist Portisch hoch anzurechnen, dass er sich im weisen Alter entschieden als Europaer kenntlich zeigt. Augenmass und diplomatischen Verstand hat Hugo Portisch zeit seines bisherigen Lebens ohnehin erkennen lassen.
Er hat in seinem Rat zur Erhaltung des Euro wesentliches substantiell uebersehen, obwohl er es benennt. Die Europaeische Union war von Anbeginn die Buehne maechtiger, die nationalen Grenzen ueberschreitender Industriekonglomerate, multinationaler Konzerne, die immer schon mit globalen Tentakeln ausgestattet waren. Denen war und ist eine starke politische Zentralmacht zuwider, das war bereits im Gruendungskern der EU, in der Montan Union, dem Buendnis von Kohle und Stahl so. Winston Churchill ist es gewesen, der so auf dem Kontinent eine neue Zentralmacht verhindern konnte, und ganz im Sinne des Marschall Plans den Deutschen gemeinsam mit den Franzosen eine grosse Chance, die wahrgenommen worden ist, eroeffnet hat. Dass es noch immer nationale Rempeleien und Unverstand gibt, ist schwer zu unterbinden. Damit muss man leben und fertig werden.
Sektionschefs passen in einen starken Verteilungs Staat made in Austria, der dieser einmal gewesen. der von Politik und Tradition gestuetzt worden ist. In der EU kommt man mit guetigen Sektionschefs nach dem Vorbild des Franz Lafite in der lieben TV Familie aus der Wiener Josefstadt nicht weit. In der EU haben Sektionaere wenig zu sagen, Kommisare haben zwar zu dirigieren, doch haben sie zuallerst die Interessen der Wirtschaft zu beruecksichtigem. Ausgeschnapst wird von maechtigen CEOS, die gerne Kartellregulierungen auf ihre Weise umgehen , die sich meist monetaristisch verkeidete Politiker als Aushaenge Schild und als Public Speaker leisten, die abgestellt sind, die Massen im Sinne des freien Marktes zu manipulieren.
Hugo Portisch ist ein Welterklaerer, bekannt durch Print und TV. Stratege wird er und kann er nicht sein. Im zeitgemaessen Internet spielt er keine Rolle und hat da nie eine gespielt. Das ist naturgemaess nicht mehr seine Zeit. Der ORF Medien-Zentralist und Anhaenger der repraesentativen Demokratie kann im modernen Dezentralismus, der vom kybernetischen Netz zusammengehalten wird, nichts mehr bewegen. Doch den Rat von bewaehrten Maennern und Frauen hoeren wir gern.
Wir wissen, dass wir ein Risiko eingehen. Wir muessen, denn die alten Strukturen taugen nichts mehr. Wir muessen das Schiff auf hoher See umbauen und neu gestalten, ohne einen sicheren Hafen anlaufen zu koennen und duerfen trotzdem nicht im Strudel des Malstroms versinken. Jetzt sind alle Mann und jede Frau an Bord aufgerufen, nicht allein vernuenftig, sondern auch zielfuehrend zu handeln. Das Schiff muss nicht nur klar kommen, es muss umgeruestet werden. Kleinliches Hicke Hack ist angesichts der draengenden wir dringlichen Situation voellig fehl am Platz.
Hugo Portisch auf der BUCHWIEN 2011
Rainoleum Baden Josefsplatz : 15.10.2011 - 16.4.2012
Demner Merlicek hat erfolgreiche Polit Public Revues fuer die Bundesregierung und fuer die SPOE aus dem Zylinder gezaubert. So die EU Pro Kampagne. Trotzdem weiss Herr und Frau Oesterreicher noch immer wenig ueber die EU, weil Herr & Frau BuergerIn, die gerade noch den Tellerrand ihres Gegenuebers am Mittagstisch kontrollieren koennen, davon nichts wissen wollen.
Was mich an der Polit Werbe Masche & Mache von Demmer Merlicek immer schon gestoert hat: Dass alles in einer Brave New World Manier
und Manie gezeigt wird. An den wahren Geschehnissen und bedenklichen Entwicklungen schleichen sie sich wie Diebe in der Nacht vorbei. Die Verpackung ist gut, sie ist jedochs nichts wert. Sie landet generell im Muelleimer, weil es irgendwann dem Duemmsten laestig wird, den Geistesschrott, der vorgibt ein Geistesblitz zu sein, weiterhin aufzubewahren. Herr und Frau Oesterreicher
wachen erst dann auf, wenn sie das Weekend - Auto in die Leitplanken geknallt haben. Der Schrotthaufen ist ohnehin versichert....!!! Oder doch nicht...
Aus dem vielfaeltigen Programm:
Der deutsch-iranische Autor Navid Kermani erzaehlt in Dein Name die
Geschichte seiner Familie zwischen westlichem Alltag und orientalischer Tradition / Bestseller-Autor Petros Markaris eroeffnet
mit einem kritischen Vortrag zu Griechenland Aktuell die Buchmesse / In seiner
Eroeffnungsrede Kultur und Krise beschreibt er die wirtschaftliche und die gesellschaftliche
Situation in Griechenland und Europa.
Ich glaube, wir bieten ein attraktives Programm von internationaler Strahlkraft. Unser Ziel ist
es, die BUCH WIEN im Wiener Kulturkalender so zu verankern wie die Viennale, das Jazz-
Fest Wien und die Wiener Festwochen. Wenn uns das gelingt, ist viel gewonnen, so BUCH
WIEN-Programmdirektor Guenter Kaindlstorfer.
Charlotte Roche heizt mit ihrem vieldiskutierten Roman Schossgebete auf / Louis Begley ist mit seinem neuen
Roman Schmidts Einsicht zu Gast / Die israelische Autorin Lizzie Doron praesentiert ihren Roman / Reinhold Messner
debattiert zu seinem Buch ueber die Hundejahre eines Mitgehers und mentalen Loosers im Wettrennen zu den Polen der Erde mit Mitgaenger Ransmayr. Messner schluepft in die zweite Haut: Wie fuehlen sich epochale Erfolge aus der Sicht der zweiten und dritten Reihe an ? Die sentimentale Tragik des ewigen Zweiten / Goetz Aly liefert in seinem kontroversiellen Buch Warum die Deutschen? Warum die Juden?
eine Analyse des Antisemitismus / Steven Pinker legt mit Gewalt eine monumentale
Weltgeschichte der menschlichen Aggressivitaet vor / Befunde zur Zeitgeschichte und Gesellschaft sowie populaerwissenschaftliche Unterhaltung ....
Wohl bekomms...
Die Sprache der Wissenschaft ist avanciert und elaboriert, Sie agiert in den ihr eigenen Codes und die sind nur bedingt und eingeschraenkt in die Alltagssprache
uebertragbar. Die Mehrheit der Menschen steht dem wissenschaftlichen Denken trotz Hausverstand fern, so wie es offensichtlich viel zuwenige Begabungen in
formaler Logik und angewandter Informatik gibt. Das zeigen die Inscriptions Statistiken deutlich. Umso mehr traegt die Wissenschaft Verantwortung
gegenueber den Massen. Die Natur- und Technikwissenschaften haben einen maechtigen Einfluss. Wo sie irren, irren die Massen mit. Wo sie
manipulieren, werden die Massen verwirrt.
Ich habe vor ein paar Jahren Heinz Zemanik, Entwickler des ersten transistorisierten Computers, das Mailuefterls, den lang dienenden wie lehrenden Informatiker
und Entwickler der IBM Wissenschafts Sprache P2 in seinem schmalen Buero an der TU Wien besucht.
Wenn Sie mich nicht am Telefon nach den sozialen Implikationen der EDV gefragt haetten, haette ich sie gar nicht zu mir gebeten. so
Zemanek. Dann zeigte er auf zwei Meter Fach - Publikationen, die er im Laufe seines langen Lebens verfasst hatte und meinte Wie soll ich ihnen
das in einem einzigen Gespraech vermitteln ?
Ein weiterer wichtiger Satz fiel, in dem er auf einen ausgeschalteten Monitor deutete: Nichts ist mehr tot, als ein abgeschalteter Computer.
Es kam dann aber doch ein weit ausgreifendes Gespraech zustande, dass uns beide zufrieden stellte. Zum Abschluss tat er seinen Unmut ueber
die kruzikritzkrxes mangels Programmkompatilitaeten in den damaligen e-mails kund und meinte: Glauben Sie, dass der Schiller mit dem Goethe via e-mail dialogisiert bzw. einander vice versa geschrieben haetten ? . Darauf ich: Klar, das haette ihnen viel Vergnuegen und Erkenntnis bereitet, beide waren auf ihre Weise Rhizomatiker
und rechtschreiben konnten sie auch.. Insgesamt musste in Folge der EDV Anlagen Zentralist Zemanek den globalen Sieg der vernetzten PC Welt akzeptieren. Jetzt will IBM HAL 8000 das zentrale Regiment via Cloud Concept zurueck holen. Aber wir werden ihnen eine lweitere lange Nase drehen koennen. So wohl der kuerzlich vestorbene
Steve Jobs wie auch Bill Gates haben uns zu dieser Faehigkeit verholfen.
So trennten wir uns freundlich gesinnt. So wir uns zufaellig wieder getroffen haben, ich wohnte damals in der Naehe des Institutsgebaeudes,
haben wir immer ein paar freundliche informelle Saetze gewechselt und sind nie in Belanglosigkeiten verblieben.
Die ERSTE / Treichl, ihr Schnitter
Die truebe Bilanz und der Zorn der Anleger
siehe Position Banken in Seenot / NEBELHORN
RAIKA Oberoesterreich CEO Scharinger hat gestern in Anwesenheit vom Chinosier Bwin Androsch bei der Thurnher noch ein Loblied auf das RAIKA Bankwesen gehalten. Nicht alle Banken seien in der Bretouille, manche sinken noch tiefer.... Einer starrt vorne in die untergehende Sonne, der andere haengt am Ende des Flosses der Medusa, gemalt von Gericault, ueber dem draeuenden tiefschwarzen Meeresabgrund am Rande des Malstroms.
Kehlmanns Geisterbahn im Schauspielhaus Graz
Hermann Hendrich hat sichs angeschaut / Geister in Princeton / Ein Stück von Daniel Kehlmann Gurgelmann In der Aufführung des Schauspielhauses Graz, September-Oktober 2011
Ohne Kentnnis einer Lesefassung des Stückes (Sessler Verlag, Wien > (Ulrich Schulenberg > einem groesseren Kreis bekannt geworden , weil er fuer die Bundeshymne der Praeradoviv Molden im Nachhinein fuer die Molden Family Tantiemen kassieren wollte. Das waer ein ordentliches Stueck Kohle geworden. Wenn 70.000. mehr oder weniger einmal bei einem National Match im Wiener Stadion aufstehen muessen und anheben: >>> Grosse Soehne <<< im Hammerland, da klingelt die Kasse. Davon hat aber der Uli Schuldenburg, der mit dem Turinni und dem Wiener Ossi bei Olivetti Verkaeufer gewesen ist, bloss traeumen duerfen. Aus dem Geschaeft ist nichts geworden... So bloed wie sich das der Uli im Auftrag der Koschka Hetzer vorgestellt hat, sind die OESIS auch wieder nicht. Sie sind zwar Schluchtenkacker, eine bayrisches Spottwort fuer Oesterreicher, doch so leicht lassen sie sich doch im Zuge in Schusselinanischen schwarzgelblauen Privatisierungs Campaigne nicht bescheissen Anmrkg. des Herusagebers.) kann der Rezensent nur schwer zu der Arbeit von Kehlmann Stellung nehmen, zu intensiv hat die Regisseurin, Frau Anna Badora, den Text in Richtung eines sehr gut funktionierenden Theaterabends hergenommen.
Die durchaus bekannten biographischen Lebensumstände Gödels sind von Kehlmann in einfühlsamer Weise in teils sehr kurze Szenen aufgenommen worden, insbesondere die lange Zeit, die Gödel in immer größerer Einsamkeit in Princeton, im Institute for Advanced Studies, verbracht hat. Sehr problematisch verbleiben die Gesprächszenen mit Einstein, (freilich wissen wir nicht, was die beiden miteinander geredet haben), in denen nur mit einem einzigen Satz "Gödel" "Einstein" zu fragen hat, ob er mit seinem neuesten Werk wohl schon weiter gekommen sei. (Damit wird Bezug darauf genommen, dass Gödel sich mit Lösungen der Allgemeinen Relativitätstheorie befasst hatte.) Ansonsten sind diese Gespräche eher clownesk, wenn "Einstein" "Gödel" bedrängt, sich vor dem Richter zur Erlangung der US-Staatsbürgerschaft paradigmatisch zu verhalten.
Die versuchte Schilderung des wissenschaftlichen Umkreises, den Gödel in Wien von seinem Studium an der Uni vorfand, ehrt Kehlmann, aber er übertreibt die sich entfremdende Position Wittgensteins von dem neoliberalen "Wiener Kreis". Einem zu 99 % vom Wiener Kreis völlig unbedarften Publikum, das höchstens mit Erstaunen den Mord an Schlick als Theaterblut zur Kenntnis nehmen kann, dient halt der Name Wittgenstein zu einem winzigen recall der Geistesgeschichte. (Der Post Ludlamit Kehlmann ist halt doch nur ein ORF Kultur-Hilfsbuerger und Fassadierer) Anmrkg. des Herausgebers.
Die Inszenierung dieses schwierigen Textes ist Frau Badora ganz hervorragend gelungen. Die vierfache Besetzung des "Gödel" mit Kind, jungem Mann, Erwachsenen und Gestorbenen', ähnlich seine Frau, unterstützt von einem großartigen Bühnenbild (Raimund Orfeo Voigt), lässt sich sehr gut verfolgen; eine einzige Länge muss angeführt werden, die Unterbrechung der transibirischen Reise der Göbels, slapstick passt nicht zum Stück. Und ist noch dazu viel zu lang ausgewalzt. Beklemmend sind die Szenen, die den Wahn, das Geistersehen und die Ablehnung der Nahrungsaufnahme plausibel darstellen. Besonders berührend der Schluss, nach dem "Göbel" mit seinen Geistern, inbesondere John von Neumann, irgendwie abrechnet - angeprangert wird dessen Rolle in der Entwicklung der A-Bombe - und nun er als Kind diese seltsamen Fragen nochmals spricht, die ihn im Leben bewegt haben. Warum?
Gödel hatte selbst zu Lebzeiten nur vier Veröffentlichungen erlebt, allerdings sind seine "Collected Works" in drei Bänden zwischen 1986 und 1995 erschienen. Zu seinem Leben sind sieben Veröffentlichungen erhältlich, der ORF hat eine Sendung, gestaltet von Schimanovich/Weibel vor langen Jahren ausgestrahlt.
Hermann J. Hendrich
Plovdiv Night of Museums and Galleries
Franzi und Hundert Kuenstler
40 Jahre Schmaeh mit Bogoasgy
Ueberraschende Interna des Couples terrible ORF&Staat / dargestellt von einem Insider / Erschienen 2005 in der Bibliophil Edition / Wien /
Ich hab den Teddy mehrmals in den 60 er Jahren als Dressman des Wiener Modehauses Tlapa vor der Leinwand auf dem schmalem Buehnen Walk im Gartenbau- und im Forum Kino gesehen. Teddy zeigte gerne
Burberrys. Das und seine Erscheinungsform, gleich dem Prater - Hutschenschleuderer in Molnars Liliom, erhoehte seine Aufreissquote in Wiens Frauenwelt wesentlich, zusaetzlich zu seinen originellen Aktivitaeten im
ORF-LochNess. 35 Jahre hat der Teddy den Kunigelbergern und Kunigel Hasen gedient. Einige der Hasen duerfte er heute noch bedienen. Aber jetzt ist der Ueberflieger und Old Timerfahrer, im Auto mit Ledermuetze, wie sie Wehrmachtsflieger getragen haben, unterwegs, in einem Alter angelangt, in dem auch das beschwerlich wird. Doch das hat der Wiener Ossi schon im Alter um die 60 erkannt und erkennen lassen. Des Turnen
gfreit mi nimma...
8th KlezMORE Festival Vienna 2011
AA+ >>> 1 A ist weg







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83.6% | 357 Stimmen
Alle sollen - unabhängig von der Religionszugehörigkeit - Steuern für die Erhaltung aller religiöser Gebäude zahlen.
7% | 30 Stimmen
Andere Ideen 5.6% | 24 Stimmen
Ja, auch aus der Kirche ausgetretene sollen einen Beitrag zur Erhaltung der Gebäude der Kirche leisten.
3.7% | 16 Stimmen





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www.golem.de




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